Warren Buffett ist reichster Nichtmonopolist der Welt

1. Carlos Slim, (siehe FTD: Monopole machen Mexikaner zum reichsten Mann der Welt
2. Bill Gates, (siehe Justice.gov)
3. Warren Buffett

Der alte Buffett mal wieder.

Aber mal ernsthafter: Es ist schon auffällig, wie verbreitet Monopole noch sind. Und wie viel Geld man damit verdienen kann. Während "die da unten" im weltweiten Extremwettbewerb im Niedriglohnsektor darben, gibt es oben immer noch einige, die sich eine goldene Nase verdienen

Forbes: Bill Gates No Longer World's Richest Man
oder direkt zur Liste: Forbes: The World's Billionaires

Die zwei interessantesten Zahlen aus der Forbes-Liste:

Das Durchschnittsvermögen in der Liste stieg von 3 auf 3,5 Mrd. Dollar.
Der größte Teil des Neumilliardäre stammt aus Asien. Asien hat in der 1.011 umfassenden Liste nur noch 14 Mitglieder weniger als Europa. Auch der Anteil der Amerikaner sinkt.

Soros kommt übrigens auf Platz 35, Paulson (ebenfalls ein Hedgefondsmanager) liegt mit 12 Mrd. Dollar Vermögen auf Platz 45. Mit Perelmann (Platz 52) und Carl Icahn (Platz 59) sind noch zwei aus dem Wirtschaftsteil bekannte Firmenraider im Club der Elfstelligen ...

Update (12:20)

Die FAZ meint übrigens, dass Slim "seinen Reichtum seinem guten Gespür für niedrig bewertete und angeschlagene Unternehmen zu verdanken" habe. Naja ...

FAZ: Ein Mexikaner lässt alle hinter sich

Kommentare :

  1. Ich sehe die immer weiter fortschreitende Monopolisierung "des Marktes" als hauptsächliches Grundübel an, noch vor dem Geldsystem.

    Monopolisierungen bedeutet für mich Innovationsfeindlichkeit, "Einfalt" statt Vielfalt, Machtkonzentration, Lohndumping, Geldsystemschädigend und vieles weitere mehr.

    So etwas gehört unterbunden und wäre meiner Meinung auch relativ einfach zu lösen und zwar mit:

    Mehrwertssteuersatz nach Marktmacht!

    Als Beispiel Microsoft, der ja angeblich 90% des Marktes beherrscht.

    Für diese Firma müsste gelten, 90% Mehrwertssteuer.

    Dann könnten kleinere Softwarefirmen wieder konkurieren, innovationen einbringen, Personal aufnehmen etc..

    Dies nur als kleine Anmerkung meinerseits!

    PS: Das neue Design ist sehr gefällig- gut gemacht!

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  2. Die Idee ist gut! Ist die von dir?

    Es würde natürlich üble Probleme geben, wenn man "Markt" definieren muss. Wo hört der Markt auf? Sowohl regional wie auch inhaltlich. Die Monopolbehörden zerbrechen sich ja jetzt schon in den ganz seltenen Fällen, die sie untersuchen müssen, darüber monatelang den Kopf. Und das sollen die dann für alle Firmen machen? Also zumindest alle großen?

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  3. Hallo egghat,

    ja, ist meine Überlegung! Ich erlebe es ja immer wieder, wie die Großen die Kleinen ruinieren.

    Nun ja, "der Markt" sind die "Konsumenten" und zu untersuchen/verlgeichen wären lediglich die Verkaufszahlen, um zu einem Ergebnis zu kommen.

    Alle Firmen müssten aus meiner Sicht nicht "untersucht" werden, da weiterhin mit einer Mindeststeuer gearbeitet werden soll/muss, in die ein Großteil fallen würde.

    Da ich aber kein Wirtschaftler bin, kann ich mit meiner Idee auch völlig daneben liegen. Wollte nur mal eine Diskussion darüber anregen! ;)

    Für mich aber wäre so eine Lösung logisch.

    Das derzeitige "Kartellrecht" ist für mich absolut sinnlos, wenn ich mir die Entwicklung der letzten Jahre ansehe.

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  4. Was übrigens am schlimmsten ist (ich habs zwar schon ein paar mal geschrieben ...): Wir haben aus 15 oder 20 Banken, die "too big to fail" waren, jetzt 7 oder 10 gemacht, die erst recht "too big to fail" sind. Toll. Fette Krise durchgemacht und nix dabei gelernt.

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