Angeblich soll es die BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, die Nummer 2 hinter der Banco Santander) nicht geschafft haben, im laufenden Monat kurzfristige Anleihen (Commercial Papers) im Gesamtwert von 1 Milliarde Dollar zu refinanzieren.
Das meldet das Wall Street Journal.
Die Nachricht ist schwierig einzuordnen und muss kein Grund zur Panik sein. Immerhin hat die BBVA allein in den USA Commercial Papers im Gesamtwert von 9 Milliarden ausstehen. Und noch viel, viel mehr in Europa. Es mag sich also um einen irrelevanten Betrag handeln.
Aber auch im breiten Markt, gemessen am LIBOR (London InterBank Offered Rate), zeigt sich eine gewisse Verunsicherung. Der LIBOR ist auf ein Zehn-Monatshoch gestiegen, die Banken leihen sich untereinander also nur noch zu höheren Zinsen als noch vor wenigen Wochen Geld.
WSJ: Europe-Bank Lenders? Coalition of Unwilling
Ich will jetzt das böse L-Wort nicht in den Mund nehmen, aber damals fing das auch so an. Und ich will auch nicht meine alte Spekulation aufwärmen, dass die Probleme Griechenlands bei der Kurzfristverschuldung auch zu spürbaren Teilen von einem Bankrun auf die griechischen Banken ausgelöst wurden. Denn damit fiel die alte Refinanzierungsmöglichkeit des griechischen Staats über genau diese Banken weg.
Update (27.05.10):
Heute in der FTD etwas mehr zum Thema:
FTD: Geldmarktfonds stürzen Europas Banken in Finanzierungsstress
Danach zeigt sich am Commercial Paper-Markt das gleich Phänomen wie beim LIBOR. Die Investoren in CPs von Banken (vor allem Geldmarktfonds) wollen mehr Rendite sehen, weil sie das Risiko bei Banken höher einschätzen als noch vor einigen Wochen.
Angeblich soll es die BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, die Nummer 2 hinter der Banco Santander) nicht geschafft haben, im laufenden Monat kurzfristige Anleihen (Commercial Papers) im Gesamtwert von 1 Milliarde Dollar zu refinanzieren.
Das meldet das Wall Street Journal.
Die Nachricht ist schwierig einzuordnen und muss kein Grund zur Panik sein. Immerhin hat die BBVA allein in den USA Commercial Papers im Gesamtwert von 9 Milliarden ausstehen. Und noch viel, viel mehr in Europa. Es mag sich also um einen irrelevanten Betrag handeln.
Aber auch im breiten Markt, gemessen am LIBOR (London InterBank Offered Rate), zeigt sich eine gewisse Verunsicherung. Der LIBOR ist auf ein Zehn-Monatshoch gestiegen, die Banken leihen sich untereinander also nur noch zu höheren Zinsen als noch vor wenigen Wochen Geld.
WSJ: Europe-Bank Lenders? Coalition of Unwilling
Ich will jetzt das böse L-Wort nicht in den Mund nehmen, aber damals fing das auch so an. Und ich will auch nicht meine alte Spekulation aufwärmen, dass die Probleme Griechenlands bei der Kurzfristverschuldung auch zu spürbaren Teilen von einem Bankrun auf die griechischen Banken ausgelöst wurden. Denn damit fiel die alte Refinanzierungsmöglichkeit des griechischen Staats über genau diese Banken weg.
Update (27.05.10):
Heute in der FTD etwas mehr zum Thema:
FTD: Geldmarktfonds stürzen Europas Banken in Finanzierungsstress
Danach zeigt sich am Commercial Paper-Markt das gleich Phänomen wie beim LIBOR. Die Investoren in CPs von Banken (vor allem Geldmarktfonds) wollen mehr Rendite sehen, weil sie das Risiko bei Banken höher einschätzen als noch vor einigen Wochen.
Spanische Großbank BBVA mit Refinanzierungsproblemen?
Spanien und Italien sind viel Größere Räder , als Portugal,Griechenland
AntwortenLöschenDenke mal nach der Wm und Urlaubszeit werden wir noch böse aufwachen in eine Grosse Depresion Krise 2.0 die 1000x schlimmer sein Könnte wie 1929
@Anonym
AntwortenLöschenWarum nicht nur 800x? Oder gleich 2000x? - In der Großen Depression hatten die Amis 15 Millionen Arbeitslose. Kannste gerne Deinen Faktor mal einsetzen, um den mathematischen Unfug solcher Angaben auszukosten.
Nichts gegen Kassandra, aber 1000x ist einfach nur völlig unbelegbarer Unsinn.