Zwei sehr langweilige Minipleiten. Dann aber noch ein etwas dickerer Brummer mit Assets von 2,8 Milliarden Dollar.
US-Bankenpleite Nr.
238 243
Name: First National Bank
Sitz: Rosedale, Mississippi
Assets: 60 Millionen Dollar
Käufer: The Jefferson Bank, Fayette, Mississippi
Schaden für die FDIC: 13 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: kein Treffer!
FDIC: The Jefferson Bank, Fayette, Mississippi, Assumes All of the Deposits of First National Bank, Rosedale, Mississippi
US-Bankenpleite Nr.
239 244
Name: Arcola Homestead Savings Bank
Sitz: Arcola, Illinois
Assets: 17 Millionen Dollar
Käufer: keiner, Guthaben werden von der FDIC ausgezahlt
Schaden für die FDIC: 3 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: kein Treffer!
FDIC Approves the Payout of the Insured Deposits of Arcola Homestead Savings Bank, Arcola, Illinois
US-Bankenpleite Nr.
240 245 (Nr. 81 dieses Jahr)
Name: TierOne Bank
Sitz: Lincoln, Nebraska
Assets: 2,8 Milliarden Dollar
Käufer: Great Western Bank, Sioux Falls, South Dakota
Schaden für die FDIC: 298 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: Treffer! Platz 65 (rot)
FDIC: Great Western Bank, Sioux Falls, South Dakota, Assumes All of the Deposits of TierOne Bank, Lincoln, Nebraska
Das Schlimmste an den Minipleiten: Die werden wohl noch eine ganze Weile so weitergehen. Denn in der Masse verdienen die Banken in den USA kein Geld. Das ist auf den ersten Blick ziemlich verwunderlich, liest man doch dauernd von hohen Gewinnen bei den Banken. Aber da klafft die Lücke zwischen den großen und den kleinen Banken wirklich dramatisch auseinander.
Während die 6 großen Banken (Goldman Sachs, Bank of America, JP Morgan Chase, Morgan Stanley, Citigroup und Wells Fargo) 2009 zusammen über 51 Milliarden Dollar verdient haben, haben die restlichen 980 Banken zusammen etwa 20 Milliarden Dollar
Miese produziert.
Das ist natürlich eine direkte Folge der Bailouts der "Too-Big-to-Fail"-Banken. Und der geänderten Buchhaltungsrichtlinien. Während die großen Banken die verbrieften, hochkomplexen Forderungen einfach in Level 3 Assets umbuchen und daher nicht abschreiben müssen (zumindest nicht sofort), haben die kleinen Banken die Hypothek oder den Kredit direkt in den Büchern stehen und müssen den beim Ausfall auch abschreiben.
The Big Picture: Six Banks Made $51 Billion in ‘09 (The rest lost money)
Update (06.06.10):
Huch verzählt ...
Zwei sehr langweilige Minipleiten. Dann aber noch ein etwas dickerer Brummer mit Assets von 2,8 Milliarden Dollar.
US-Bankenpleite Nr.
238 243
Name: First National Bank
Sitz: Rosedale, Mississippi
Assets: 60 Millionen Dollar
Käufer: The Jefferson Bank, Fayette, Mississippi
Schaden für die FDIC: 13 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: kein Treffer!
FDIC: The Jefferson Bank, Fayette, Mississippi, Assumes All of the Deposits of First National Bank, Rosedale, Mississippi
US-Bankenpleite Nr.
239 244
Name: Arcola Homestead Savings Bank
Sitz: Arcola, Illinois
Assets: 17 Millionen Dollar
Käufer: keiner, Guthaben werden von der FDIC ausgezahlt
Schaden für die FDIC: 3 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: kein Treffer!
FDIC Approves the Payout of the Insured Deposits of Arcola Homestead Savings Bank, Arcola, Illinois
US-Bankenpleite Nr.
240 245 (Nr. 81 dieses Jahr)
Name: TierOne Bank
Sitz: Lincoln, Nebraska
Assets: 2,8 Milliarden Dollar
Käufer: Great Western Bank, Sioux Falls, South Dakota
Schaden für die FDIC: 298 Millionen Dollar
Kleiner Check auf die
Todesliste Nr.2: kein Treffer!
Kleiner Check auf die
aktualisierte Version der Todesliste: Treffer! Platz 65 (rot)
FDIC: Great Western Bank, Sioux Falls, South Dakota, Assumes All of the Deposits of TierOne Bank, Lincoln, Nebraska
Das Schlimmste an den Minipleiten: Die werden wohl noch eine ganze Weile so weitergehen. Denn in der Masse verdienen die Banken in den USA kein Geld. Das ist auf den ersten Blick ziemlich verwunderlich, liest man doch dauernd von hohen Gewinnen bei den Banken. Aber da klafft die Lücke zwischen den großen und den kleinen Banken wirklich dramatisch auseinander.
Während die 6 großen Banken (Goldman Sachs, Bank of America, JP Morgan Chase, Morgan Stanley, Citigroup und Wells Fargo) 2009 zusammen über 51 Milliarden Dollar verdient haben, haben die restlichen 980 Banken zusammen etwa 20 Milliarden Dollar
Miese produziert.
Das ist natürlich eine direkte Folge der Bailouts der "Too-Big-to-Fail"-Banken. Und der geänderten Buchhaltungsrichtlinien. Während die großen Banken die verbrieften, hochkomplexen Forderungen einfach in Level 3 Assets umbuchen und daher nicht abschreiben müssen (zumindest nicht sofort), haben die kleinen Banken die Hypothek oder den Kredit direkt in den Büchern stehen und müssen den beim Ausfall auch abschreiben.
The Big Picture: Six Banks Made $51 Billion in ‘09 (The rest lost money)
Update (06.06.10):
Huch verzählt ...
Zahl des Tages (05.06.10): 245
Führt zu weiterer Konzentration im Bankensektor und damit zu "more of the same" bzgl. "too big to fail".
AntwortenLöschenUnd das ist "fail" ;)
Letzte Woche warst Du schon bei Nr. 242 ...
AntwortenLöschen@Olaf:
AntwortenLöschenOh, übersehen. Da habe ich den Tag "Zahl des Tages" vergessen und daher übersehen ...
Danke für den Hinweis.