UTS 2010 #11: Cash macht fesch.

Tjoah und zwar in einem Umfang, der so manchen Verfechter des langfristigen Sparens in Aktien richtig skeptisch machen kann ...

Mark Hulbert untersucht seit nun 30 Jahren die Performance von Börsenbriefen. Zum dreijährigen Jubiläum hat er die Hitliste überprüft und auf Platz 1 eine dicke Überraschung gefunden. Die Top-Platzierung wird nämlich von einem Investor belegt, der ziemlich skeptisch ist. Er hält seit mehr als zwei Jahrzehnten etwa 80% des Vermögens in Cash und nur etwa 20% in vier bis fünf Aktien.

Charles Allmon heisst der (in Deutschland wohl ziemlich unbekannte) Mann. Herzlichen Glückwunsch!

Nummer Eins ist er natürlich nicht in der absoluten Performance, sondern in der risikobereinigten Performance (wie auch immer Hulbert die misst (Share Ratio?)). Trotzdem ist das Ergebnis bemerkenswert.

Marketwatch: The tortoise vs. the hares

Mich erinnert das irgendwie an Roland Leuschel, den auch lange Zeit alle ausgelacht haben. Ich habe mich aber immer bemüht, zu erklären, dass Leuschel häufig zum richtigen Zeitpunkt auf langlaufende Anleihen bester Qualität gesetzt hat (und neben sicheren Zinsen noch Kursgewinne eingefahren hat). Auch den Aktienanteil hat er einige Male auf 40% oder mehr erhöht, allerdings richtigerweise zu den Zeitpunkten, an denen die anderen reduziert haben. Und auch der Goldanteil in Leuschels Depot war nicht sooo falsch. Ich kenne viele so genannte Crash-Gurus, die eine deutlich schlechtere Rendite eingefahren haben als Leuschel. Und natürlich auch jede Menge Perma-Bullen, die Leuschel geschlagen haben dürfte.

Zum Thema "Gibt es überhaupt eine Überrendite von Aktien" (Sprich lohnt sich das höhere Risiko in Aktien) gibt es auch noch einen schönen Artikel bei weissgarnix:

Weissgarnix: Aktie adé, sagt die BCG

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