Finanzblogger Investors Inside wird abgemahnt

Ich kann inhaltlich nichts dazu sagen. Ich kenne weder die FIHM, die SBH oder die IVAG. Ich halte mich inhaltlich da genauso heraus wie bei der Diskussion pro/kontra noa Bank, bei der sich auch einige Bloggerkollegen ziemlich weit pro noa bank aus dem Fenster gelehnt haben. Im Nachhinein fühle ich mich mit meiner vorsichtigen Position (und vor allem dem Hinweis auf die GLS Bank als  bewährte Alternative) ziemlich wohl ...

Aber wenn ein Bloggerkollege abgemahnt wird, der auf mögliche dubiose Ratings bei Fonds der oben genannten Formen hinweist (und sich dabei u.a. auf die Börse Online beruft), muss man das als Kollege einfach auch mal kurz verlinken und hoffen, dass das etwas mehr Aufmerksamkeit bringt. Und sei es nur, damit die Story bei Rivva auf die Homepage kommt ...

Ich finde es generell unverschämt, gegen kleine Blogger mit Abmahnungen zu arbeiten. Wo bleibt da die Fairness? Das sind Leute, die wahrscheinlich keine 1000 Leser haben. Sollte die Firma etwas zur Aufklärung beitragen können, kann sie ihre Sicht der Dinge gerne darstellen und der Blogger kann sicherstellen, dass diese Sicht der Dinge auch von den Lesern zur Kenntnis genommen wird. Das wozu die Gegendarstellung im Presserecht auch dienen sollte: Waffengleichheit.

Der Bericht über die Abmahnung:
Investors Inside: FIHM AG (SHB AG), Mitgründer, sowie IVAG starten Abmahnwelle gegen die Finanzblogger-Szene

Der Stein des Anstoßes:
Investors Inside: SHB AG und die Ratingagenturen”

gefunden über:
Blicklog: Finanzblogger klagt über Abmahnwelle

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