Franzosen wollen koordinierten Bankrun starten ...

Das habe ich gerade über rivva gefunden:

In Frankreich versuchen gerade ein paar Aktivisten eine koordinierte Geldabhebung am 7.12 zu organisieren. Wenn genügend Leute mitmachen, wäre das den ersten inszenierte Bankrun, der nicht nur stattfindet, weil die Sparer Angst um ihr Geld haben ...

Wahrscheinlich mit allen Folgen: Die Banken werden illiquide und insolvent, machen den Laden zu und das Weltwirtschaftssystem klappt zusammen.

Und weil das zweifelsfrei passieren würde, wird das nicht passieren. Im Zweifelsfall machen die Banken einfach nicht auf, der Staat verbietet Geldabhebung am 7.12., macht ein passendes Gesetz, dass die Aktion verbietet. Was auch immer.

Es geht hierbei nicht um einen harmlosen Flashmob und ein wenig Spaß. Ich bin mir sicher, ob den Initiatoren das bewusst ist ...

Am 07.12.2010 heb ich meine Kohle ab!

Das Original befindet sich hier: stopbanque.blogspot.com

Bin gespannt, wie lange die Seite noch erreichbar ist bzw. wie lange der Text dort steht ...

Update (29.10.10):

Heute auch in der FTD: FTD: Bankencrash von unten

Update 2 (02.11.10):

Da gibt es wohl von überraschender Seite Unterstützung für diese Aktion: Von nackten Mädels, ach nee, dem Magazin mit den nackten Mädels... Playboy: Wie man eine Bank vernichtet.

Playboy: HOW TO DESTROY A BANK

Update 3 (26.11.10):

Weil eine ganze Menge Leute über Google hier landen (herzlich willkommen und ich freue mich, wenn ihr nochmal wieder kommt :-) ), möchte ich auf einen aktuelleren Artikel zum Thema Bank Run hinweisen ( u. a. mit Eric Cantona):

BANK RUN AM 7.12. - JETZT MACHE ICH MIT!

Update (30.11.10):

Was potenziell gefährlicher sein könnte für die Banken:

WIKILEAKS SCHIESST AUF DIE BANKEN

Kommentare :

  1. Ich hoffe irgend jemand Verantwortliches nimmt das ernst...

    Vielleicht stützt ja zufällig ein Netzwerk, das die ATMs-verwaltet ab?
    Dann haben die Veranstalter die gewünschte Aufmerksamkeit (manuelle denial-of-service attacke), aber der Bankrun fällt wegen fehlendem Bargeld aus...
    Das Geld massiv zwischen den Banken zu verschieben ( virtuell) sollte ja nicht so kritisch sein.

    Ich befürchte aber, dass es da auch ein paar Experten geben könnte, die hoffen an dem Tag den schnellen Euro an der Börse zu machen... und dann könnten sich die Nachrichten unkontrollierbar Aufschaukeln...

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  2. In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn alles zum Einsturz kommt, nur weil die Leute ihr Eigentum zurückhaben möchten?

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  3. In einer Welt, in der alles auf Kredit gebaut ist ...

    Wenn die Banken alle Kredite gleichzeitig zurückhaben wollten, würden nicht die Banken zusammenbrechen, sondern die Wirtschaft.

    Das Abhängigkeitsverhältnis ist ein durchaus zweiseitiges.

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  4. Reicht die Menge des zur Verfügung stehenden, flüssigen Geldes den überhaupt aus, um da eine kritische Menge zu erreichen? Ich meine, bei vielen Banken ist es doch so, dass die Menge des auf einmal abhebbaren Geldes begrenzt ist. Viele Sparguthaben sind wahrscheinlich auch auf Konten, die man entweder gar nicht, nur mit Vorbereitung oder auch nur in kleinen Häppchen plündern kann. Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand nur "aus Spaß" zehntausende bis hunderttausende Euro abhebt und dann - mit sich herum trägt?

    Anders ausgedrückt: Die Menge an abhebbaren Geldes an einem Tag, sind das nicht im Vergleich zur Gesamtmenge Peanuts?

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  5. Naja: ein "ohje, tut das nicht, ihr habt ja keine Ahnung, welche Kosequenzen..." klingt mir ein wenig zu weich.

    Die Finanzindustrie hat die gesamte Weltwirtschaft ins Taumeln gebracht. Wenn es umgekehrt läuft, wird zur "Vorsicht" geraten"?

    Wo steht denn, dass nach einem totalen Zusammenbruch alles schlechter wird?

    Eher habe ich den Eindruck, dass unterhalb eines solchen Aufmerksamkeits- und Paniklevels nichts mehr geht. Blockierte Straßen und Bagger scheinen die einzige Möglichkeit zu sein, auf fehlende Akzeptanz aufmerksam zu machen. Wahlen, Leserbriefe etc. hindern die Bürokratie nicht an ihren stets alternativlosen Maßnahmen.

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  6. So ein Quatsch auch...

    Die Regierung hat bereits gezeigt, daß sie bereit ist, das System (die Banken) im Zweifelsfall mit hunderten von Milliarden Euro zu stützen.

    Den Worst-Case hatten wir bereits und der Staat hat dafür gesorgt, daß die Banken flüssig bleiben.

    Glaubt ihr wirklich, daß diese Aktion soviel Probleme macht wie die Lehmann-Krise?

    Angenommen von den zehntausend Unterzeichnern hebt jeder 10.000€ ab.

    Das sind 100 Mio Euro. Vier Peanuts, wie ein gewisser ehemaliger Vorstand der Deutschen Bank sagen würde.

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  7. @Rob:

    Das ist ein Argument wie "wir haben schon bei Atom und Kohle viele Milliarden zum Fenster heraus geworden, da kann man das bei Fotovoltaik ruhig nochmal machen".

    Die Weltwirtschaft ist ins Taumeln geraten, weil Lehman Pleite gegangen ist und die Politik die nicht gerettet hat. Was die preiswertere Lösung gewesen wäre.

    Und jetzt soll die Lösung sein, dass man die Nummer nochmal provoziert?

    Häh?

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  8. @horst_m:

    Ich sehe eigentlich auch keine Gefahr, weil da kaum jemand mitmachen wird.

    Vor allem nützt die Aktion nichts, wenn sie keine Panikwelle auslöst. Egal ob 10.000 oder 50.000 mitmachen. Kritisch wird es erst dann, wenn 10 oder 20% der Kunden gleichzeitig zur Bank rennen, weil sie glauben, dass es morgen nichts mehr zu holen gibt.

    Vor allem gefällt mir an der Aktion nicht, dass die Leute einfach nur ihr Geld abheben sollen. Ich fände eine Aktion, bei der mit dem Geld was sinnvolles gemacht wird (also z.B. zu einer Bank wie der GLS zu gehen (ob Frankreich sowas auch hat?)), viel spannender.

    Aber wahrscheinlich denke ich eher wie ein Gestalter und nicht wie ein Zerstörer ...

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  9. @egghat:

    Was hat das mit Atom und Solar zu tun? Subventionen gehören am besten insgesamt abgeschafft. Nicht weil ich oder jemand anders sie mag oder nicht mag, sondern weil sie den Zweck nicht erfüllen. Egal, ob sie "ich wohne weit weg von der Arbeit", "ich habe viele Kinder". "ich habe keine Kinder, bin aber verheiratet" oder eben Solar und Atom heißen.

    Wir räubern Erdöl und -gas bis zur Neige, daran wird keine Maßnahme etwas ändern. Es sei denn, man betrachtet die statistische Verlängerung der Ölnutzung um 0,75 Jahre als Erfolg.

    "In einer Welt, in der alles auf Kredit gebaut ist ..." müssen die Gläubiger mit allen Mitteln geschützt werden.

    "Wenn die Banken alle Kredite gleichzeitig zurückhaben wollten, würden nicht die Banken zusammenbrechen, sondern die Wirtschaft."

    Nein, wenn die Banken ihre Kredite gleichzeitig zurückhaben wollen, werden sie sie nicht zurückbekommen und sind tot. Der bis dahin mit Hypotheken belastete Kartoffelacker bleibt ein Kartoffelacker.

    "Die Weltwirtschaft ist ins Taumeln geraten, weil Lehman Pleite gegangen ist und die Politik die nicht gerettet hat. Was die preiswertere Lösung gewesen wäre."

    Das ist eben der Unterschied in der Sichtweise und im Standpunkt. Die einen denken darüber nach, wie man Banken "preiswert" rettet. Die anderen (wenigen), ob man sie überhaupt retten soll und was die Alternativen wären.

    Man hätte schon die IKB bzw. ihre Gläubigerin Deuba nicht retten dürfen.

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  10. Der Vergleich bezog sich auf "Naja: ein "ohje, tut das nicht, ihr habt ja keine Ahnung, welche Kosequenzen..." klingt mir ein wenig zu weich.

    Die Finanzindustrie hat die gesamte Weltwirtschaft ins Taumeln gebracht. Wenn es umgekehrt läuft, wird zur "Vorsicht" geraten"?"

    Also gleiches mit gleichem vergelten. Wir jammern alle über die Folgen der Finanzkrise, die ursprünglich dadurch ausgelöst wurde, dass eine zu große Bank Pleite ging. Und jetzt wollen wir uns rächen, indem wir eine Bank Pleitegehen lassen?

    Häh, da komme ich nicht mit.

    Es gibt keinen Grund, überhaupt eine Katastrophe absichtlich auszulösen. Und noch viel weniger Grund gibt es, davon auszugehen, dass in einer 2. Krise nicht auch wieder alle Banken mit Steuergeld gerettet würden.

    Was soll das für einen Sinn machen?!?

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  11. So verantwortungsunfreudig das ist: der kleine Mann muss zeigen, dass er auch Taten sprechen lassen kann. Warum wurde denn in der Krise bisher so gehandelt, wie gehandelt wurde? Weil die Belange des kleinen Mannes überhaupt nicht interessierten. Will er wahrgenommen und in künftige, politische Entscheidungen mit einbezogen werden, muss er sich auch mal räuspern dürfen.

    Und falls doch zwei-frei Banken dabei den Stecker ziehen sollten: dann ist das einfach mal eine freie Entscheidung des Marktes. - So berechtigt deine Kritik ist, aber warum darf nur die eine Seite des Marktes diesen erpressen und ad absurdum führen?

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  12. Es geht nicht darum, dass du was machen willst, es geht um die Frage, was du erreichst.

    Und was soll das Ziel sein? Der Bank eins auswischen, damit der Staat dann die zweite Aktion startet und die Banken mit Milliarden stützt? Höh? Warum sollte beim zweiten Mal irgendetwas anders, genauer richtiger laufen als beim ersten Mal? Auch beim zweiten Mal werden die Banken aufgefangen werden, die Manager ihren Job nicht verlieren und am System nichts geändert werden. Warum auch? Dieses Mal sind es die Manager ja nicht einmal Schuld!!!

    Ganz nebenbei sei die Frage erlaubt, warum "ihr Aktivisten" überhaupt ein Konto bei einer solchen bösen Bank habt. Wieso seid ihr nicht bei einer genossenschaftlich organisierten Bank, die den Mitgliedern gehört? Oder bei der Sparkasse, die deiner Stadt gehört? Oder noch konkreter bei der Ethikbank, der Umweltbank oder meinem Favoriten der GLS Bank?

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  13. Soll alles beim Alten bleiben?

    Wie lange noch?

    Die Meisten (in vielen Ländern) wissen doch jetzt was Ziel und Zweck des Ultrakapitalismus ist!

    Zu lange wurden wir vereppelt und nun möchte man uns still halten aufgrund der unglaublich schlechten und delikaten Lage der Weltwirtschaft?

    Schön den Mund halten und weiterhin brav leiden. Der nächste Crash kommt sicher.

    Auf dem Weg verlieren wir mehr von unseren Rechten sowie unserer Freiheit und Intimität.

    Also nein. Zulange hat man uns für dumm verkauft und gehalten. Die Zustände sind bestimmt nicht mehr annehmbar. Von China bis Zimbabwe. Von Russland bis Iran und von den USA bis Griechenland.

    Die Amerikaner wachen gerade auf und stellen plötzlich fest, dass die Zukunft bereits verspielt ist(wurde).

    Heute stehen sich gegenüber die Wirtschaft der kleinen Leute und die Wirtschaft der Anderen.

    Den einen reicht's merklich.

    Ich rate jedem sein Geld stückweise abzuheben und in nützliche Sachen zu investieren.

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  14. Es ist spricht alles dafür, was Sinnvolles mit dem Geld zu machen. Aber alle gleichzeitig zur Bank zu rennen und die Bank (möglicherweise) in die Pleite zu reiten und bei der Nummer ein paar Milliarden Steuergelder zu vernichten, halt ich nicht für sinnvoll.

    Geld abheben und damit zu einer guten Bank zu gehen (z.B. GLS Bank) hingegen ist was Gutes.

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  15. Erstens, was ist eine gute Bank?

    In einem Ökonomischemsystem, dass ein standardisiertes Zahlungs-mittel eingeführt hat um den Warenhadel zu vereinfachen machen Institutionen wie Banken möglicherweise Sinn (Meinungen sind geteilt).

    Eine Frage stellen sich viele in aller Welt. Welche Rolle(n) oder Funktion(en) sollte/kann man Banken gestehen?
    Regulation derer Geschäfte etc ... sind zu wenig Massnahmen um Bürger und ganze Gesellschaften vor ihren Machenschaften zu schützen.

    Vielmehr ist ein komplettes Überdenken unserer Bankwesen in D, EU und noch mehr Länder in aller Welt notwendig. Eine Rückkehr zu spezialiserten Banken wäre ein wichtiger Aspekt einer Reform. Weiterhin, sind Reservenbildung, Aktionsraum und kritische Grösse/ Masse neu zu definieren.

    Eine Debatte für Spezialisten. Dennoch sollten Stimmen und Meinungen von Wirtschaft und Privatkunden im konstruktiven Sinne mitberücksichtigt werden. Die Politiker und die Gesetzgeber müssen auf internationaler Ebene für die Harmonisierung der Regeln sorgen.

    International sollten Banken eher zur Kooperation, als zur Übernahme oder Konzentration bewegt werden.

    Zweitens sollten die Bankprodukte unter die Lupe genommen werden. Wie oft wurden in den letzten 20 Jahren unverschämt Sinnlose Produkte und sogar für den Kunden ungeeignete Produkte angeboten und gepriesen?

    Was ist hier los bitte? Wie funktionniert eigentlich die Aufsicht? Wie unverantwortlich ist es Bankenprodukte von Angestellten anbieten zu lassen die oft kaum was davon verstehen bzw. den wahren Bedarf Ihrer Kunden nicht erkennen? Grobe Fahrlässigkeit seitens der Banken die mit allem einfach nur Geschäfte machen wollen. Provisionschäffeln ist ausserdem ein weiteres Problem in diesem Rahmen. Weiss eigentlich jeder, dennoch wird nichts unternommen. Auch wird kaum protestiert.

    Drittens will ich die Börsen- rolle hinterfragen. Mit der Zeit haben Börsen sich zu Casinohäuser bzw. zu Wettbüros entwickelt. Anders kann man das nicht nennen. Noch schlimmer ist, dass die Entwicklungen Kurse, Scheine usw.. nicht alleine vom Marktfaktoren abhänghig sind. Das heisst, Hausse, Baisse und Crashs werden gewollt/gezielt von wenigen provoziert oder gar gesteuert. Und dies auch auf langer Sicht (lange Strecken, also über Jahre hinweg). Und ich nenne Raub und Straftat was an den Börsen der Welt in regelmässigem Abstand geschiet.

    Nicht zuletzt geht es also auch um die Produkte mit denen an der Börse „gespielt“ werden kann. Die Spekulation hat Wahnsinnszustände erreicht. Das hat mit Wirtschaft nichts mehr zu tun. Wer lässt das alles zu, fragen sich die Leute. Also, wer fördert diese Situation und macht sich zugleich Komplize der wiederkehrenden Räube?

    Viele fragen sich wo das Geld ist das zum guten funktionieren der Weltwirtschaft ist. Ist es hier doch regelrecht in Zockerwetten und weitere dubiöse Geschäften gebunden?

    Fazit: Der Handlungsbedarf ist gigantisch. Die Not der Leute in aller Welt ebenso. Nur zu brav sind alle. Oder nicht?

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  16. Erstens, was ist eine gute Bank?

    In einem Ökonomischemsystem, dass ein standardisiertes Zahlungs-mittel eingeführt hat um den Warenhadel zu vereinfachen machen Institutionen wie Banken möglicherweise Sinn (Meinungen sind geteilt).

    Eine Frage stellen sich viele in aller Welt. Welche Rolle(n) oder Funktion(en) sollte/kann man Banken gestehen?
    Regulation derer Geschäfte etc ... sind zu wenig Massnahmen um Bürger und ganze Gesellschaften vor ihren Machenschaften zu schützen.

    Vielmehr ist ein komplettes Überdenken unserer Bankwesen in D, EU und noch mehr Länder in aller Welt notwendig. Eine Rückkehr zu spezialiserten Banken wäre ein wichtiger Aspekt einer Reform. Weiterhin, sind Reservenbildung, Aktionsraum und kritische Grösse/ Masse neu zu definieren.

    Eine Debatte für Spezialisten. Dennoch sollten Stimmen und Meinungen von Wirtschaft und Privatkunden im konstruktiven Sinne mitberücksichtigt werden. Die Politiker und die Gesetzgeber müssen auf internationaler Ebene für die Harmonisierung der Regeln sorgen.

    International sollten Banken eher zur Kooperation, als zur Übernahme oder Konzentration bewegt werden.

    Zweitens sollten die Bankprodukte unter die Lupe genommen werden. Wie oft wurden in den letzten 20 Jahren unverschämt Sinnlose Produkte und sogar für den Kunden ungeeignete Produkte angeboten und gepriesen?

    Was ist hier los bitte? Wie funktionniert eigentlich die Aufsicht? Wie unverantwortlich ist es Bankenprodukte von Angestellten anbieten zu lassen die oft kaum was davon verstehen bzw. den wahren Bedarf Ihrer Kunden nicht erkennen? Grobe Fahrlässigkeit seitens der Banken die mit allem einfach nur Geschäfte machen wollen. Provisionschäffeln ist ausserdem ein weiteres Problem in diesem Rahmen. Weiss eigentlich jeder, dennoch wird nichts unternommen. Auch wird kaum protestiert.

    Drittens will ich die Börsen- rolle hinterfragen. Mit der Zeit haben Börsen sich zu Casinohäuser bzw. zu Wettbüros entwickelt. Anders kann man das nicht nennen. Noch schlimmer ist, dass die Entwicklungen Kurse, Scheine usw.. nicht alleine vom Marktfaktoren abhänghig sind. Das heisst, Hausse, Baisse und Crashs werden gewollt/gezielt von wenigen provoziert oder gar gesteuert. Und dies auch auf langer Sicht (lange Strecken, also über Jahre hinweg). Und ich nenne Raub und Straftat was an den Börsen der Welt in regelmässigem Abstand geschiet.

    ......weiter

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  17. Nicht zuletzt geht es also auch um die Produkte mit denen an der Börse „gespielt“ werden kann. Die Spekulation hat Wahnsinnszustände erreicht. Das hat mit Wirtschaft nichts mehr zu tun. Wer lässt das alles zu, fragen sich die Leute. Also, wer fördert diese Situation und macht sich zugleich Komplize der wiederkehrenden Räube?

    Viele fragen sich wo das Geld ist das zum guten funktionieren der Weltwirtschaft ist. Ist es hier doch regelrecht in Zockerwetten und weitere dubiöse Geschäften gebunden?

    Fazit: Der Handlungsbedarf ist gigantisch. Die Not der Leute in aller Welt ebenso. Nur zu brav sind alle. Oder nicht?

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  18. @anonym:

    Ich kann jeden der gebrachten Punkte verstehen, auch wenn ich nicht alle Meinungen teile. Allerdings ist die entscheidende Frage eine andere:

    Was soll ein koordinierter Bankrun daran ändern? Entweder der bewirkt nichts (wovon ich ausgehe) oder der bewirkt war und die Banken bekommen wirklich Probleme. Dann fängt der Staat mit Milliarden an Steuergeldern die Banken wieder auf und ... Nichts. Die Banken gibt es immer noch und der Staat hat ein paar Milliarden Schulden mehr und kürzt zur Finanzierung die Sozialleistungen. Doll!

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  19. Einen ebensolchen Aufruf gab es vor wenigen Monaten auch in Griechenland. Von Leuten, die unter anderem die Regierung dazu auforderten, umgehend den Staatsbankrott auszurufen, um die bösen Gläubiger auf ihren Schulden sitzen zu lassen - ohne auch nur mit einem Worten zu schildern, was das für den von ihnen so verbissen verteidigten "kleinen Mann" bedeuten würde.

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