Zahl des Tages (13.10.10): 2.200.000.000.000

Da wollte ich gerade einen weiteren Tab meines Tabsweeps in meinem Zweitblog "wegbloggen", da fiel mir beim Schreiben auf, dass die Zahl eigentlich zu schön ist, um sie da zu verstecken ... Darum also hier:

Barack Obama hat vor etwa drei Wochen ein neues Konjunkturprogramm zur Verbesserung der Infrastruktur in den USA angekündigt. Die 50 Milliarden Dollar, die er in die Hand nehmen will, klingen erst einmal viel, sind am Ende aber eher der berühmte Tropfen auf dem heissen Stein.

Allein die Schätzung der Kosten, die die USA investieren müssten, um die Infrastruktur auf einen guten Stand zu bringen, werden auf

2.200.000.000 (2,2 Billionen) Dollar

geschätzt.

Tja, so ein großes Land wie die USA hat halt richtig viel Infrastruktur.
Z.B. 4 Millionen Meilen Straßen, von denen 90.000 Meilen total im Eimer sind. 150.000 sollen im Rahmen des Obama Konjunkturpakets repariert werden. (Die Schäden an Autos durch kaputte Straßen sollen übrigens 350-750$ pro Autofahrer betragen).
Oder 600.000 Brücken, von denen 71.000 ziemlich im Eimer sind.
Oder 140.000 Meilen Schienen, von denen schlappe 4.000 jetzt repariert werden sollen. Allein in das Bahnnetz müssten 59 Milliarden Dollar gesteckt werden.

Das ist alles viel zu wenig, aber es ist halt nicht genug Geld da. Das ist ja jetzt bei den Bankstern ... Was es da wohl an Rendite abwirft? Sicherlich viel, leider nicht für die Volkswirtschaft. Auf jeden Fall nicht die 1,59 Dollar, die jeder Dollar bringt, der in die Infrastruktur gesteckt wird.

America's creaking infrastructure: By the numbers - The Week

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