Zahl des Tages (09.12.10): 648.000.000.000

OK, ich hätte auch die neue Rekordzahl von 6,7 Millionen Hartz IV Empfängern in Deutschland zur Zahl des Tages machen können (Spiegel: Fast jeder Zehnte bekommt staatliche Stütze). Da deutsche Zahlen aber (logischerweise) relativ breit in der Presse kommen, neige ich dann doch häufiger dazu, die Zahlen aus den USA. Vor allem wenn sie irgendwie etwas mit dem Immobilienmarkt zu tun haben ...

Heute gab es die neuesten Zahlen der Flow of Funds. Diese sind deshalb so interessant, weil man eine komplette Übersicht über die Vermögenslage der Sektoren der USA bekommt. Und zwar über beide Seiten: Vermögen und Schulden.

Heute zuerst ein Blick auf die Vermögensseite. Dort zeigt sich, dass die Vermögen der privaten Haushalte in den USA im dritten Quartal 2010 um 1,18 Billionen (!) Dollar gestiegen ist, obwohl der Wert der Immobilien um

648.000.000.000 (648 Milliarden) Dollar

auf 16,552 Billionen gefallen ist.

Aber wenn man das mal in Prozent umrechnet, sind das nur 4%. So dramatisch ist das also nicht. Man sieht aber auch, wie wichtig der Immobilienmarkt ist. Zum Beispiel macht der Wert der Aktien nur 7,8 Billionen Dollar aus und das nach einem Anstieg um fast 1 Billionen im dritten Quartal.

Morgen mehr zu den Zahlen.

Calculated Risk: Q3 Flow of Funds: Household Real Estate assets declined $650 Billion in Q3 2010

Flow of Funds Accounts of the United States - 3. Quarter 2010 (PDF!)

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