Case-Shiller-Index 11/2010: -1,0% (Vm), -1,6% (Vj)

Der Abwärtstrend der Immobilienpreise in den USA hat sich im November fortgesetzt. Das Minus von 1,0% gegenüber dem Oktober 2010 ist zwar niedriger als im Vormonat (damals 1,3%, siehe US-CASE-SHILLER-INDEX 10/10: -1,3% VM (-0,8 VJ)), das Jahresminus steigt aber deutlich. Aus minus 1,0% im Oktober sind nun schon minus 2,4 1,6% geworden.

Auch in den Details ist kaum Schönes zu finden. Gegenüber dem Vormonat lagen 19 der 20 Regionen des City-20-Index im Minus. Die Jahresrate ging in 17 zurück, nur noch 4 liegen im Vergleich zum Vorjahr noch im Plus. In 9 Regionen haben die Immobilienpreise bereits neue Tiefs im aktuellen Abschwung seit 2006 erreicht (Atlanta, Charlotte, Chicago, Detroit, Las Vegas, Miami, Portland (OR), Seattle and Tampa).

Die für meine Immowette entscheidende Zahl, das Gesamtminus seit dem Hoch im Sommer 2006, liegt nun wieder über 30%. Saisonbereinigt bei 30,3%, nicht-saisonbereinigt um 30,9%. Aber von der 40%-Grenze, ab der ich die Wette verlieren würde, sind wir weiterhin beruhigend weit weg.

Standard & Poors: U.S. Home Prices Keep Weakening as Nine Cities Reach New Lows According to the S&P/Case-Shiller Home Price Indices (PDF!)

Update (23:59):

Jahresminus war falsch. Nicht 2,4%, sondern 1,6% ist der Case-Shiller-City-20-Index von November 20009 bis November 2010 gefallen.

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