Fitch stuft Griechenland auf B+ runter

Vorher BB+, ergo ging es drei Stufen runter. Der Ausblick bleibt auf negativ.

Fitch reagiert damit auf die schlechter als erwarteten Haushaltszahlen (siehe Griechenlands Schuldenstand jetzt bei 157%/BIP), vermutet politischen Widerstand bei der Umsetzung der weiterhin und zusätzlich nötigen Sparbemühungen und sieht keine schnellen Privatisierungserlöse. Eigentlich alles nichts Neues ...

FT Alphaville » It’s all falling apart for Greece on Friday…

1 Kommentar :

  1. Jetzt kommen die ganzen Geburtsfehler des EUROs zu Tage. Die Politik ist hilflos, weil sie von Anfang inn Ihren Überlegungen zur Währungsunion "das" ausschließten was nicht sein darf.

    Annahme: Politiker brauchen keine Anreize um einen ausgeglichenen Haushalt anzustreben (Was helfen Maastricht-Kriterien, wenn diese faktisch egal sind, allenfalls eine "Absichtserklärung").

    Wenn ich Politiker wäre würde ich auch nicht der Wahrheit ins Auge sehen wollen und zugeben, dass ich tag für tag eine Rechtfertigung brauche, um nicht zum Alltagsallheilmittell Neuverschuldung rückgreiifen zu müssen um das Wahlvolk, Gewerkschaften, Lobbyisten, Träumer der eigenen Partei, usw. zufrieden zu stellen.

    Jetzt doktern die Politiker an den Symptomen der Gegenwart, die dessen Ursachen weit zurück in der Vergangenheit liegen. Und zwar Haushaltsjahr um Haushaltsjahr bis zu den Beginnen der Währungsunion. Aus den Loch können unnsere EU-Staatschef sich wohl kaum befreien können ohne einen Default.

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