Lesehinweis: Die Energiewende aus Anlegersicht

Die ganze Woche noch nichts hier geschrieben ... Und es "droht" ein Wochenende mit Traumwetter, das eine Änderung dieser Situation unwahrscheinlich erscheinen lässt ... Wer sich langweilt: In meinem Zweitblog ist mehr los ...

Daher wenigstens ein Lesehinweis ...

Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum er sich die Börse Online (oder andere Anlegermagazine) kauft (und nicht denn egghat mit dem Geld flattert ;-) ), dem werfe ich jetzt mal einen Lesehinweis hin, in dem meiner Meinung nach eine bessere Qualität abgeliefert wird als die meisten Artikel in den meisten Anlegerzeitungen.

Es ist ein Bericht in den Marktbeobachtungen der HSBC Trinkaus, in dem eine (wahrscheinlich ziemlich lange) Studie von HSBC zur Entwicklung der Energiemärkte auf 8 Seiten zusammengefasst wird. Das ist gut lesbar, enthält ziemlich viele interessante Datenpunkte und bietet einen schönen, weltweiten Überblick über die wirklich großen Themen am Energiemarkt in den nächsten 4 Jahrzehnten.

Wie beeinflusst die Urbanisierung in den Entwicklungsländern den Energieverbrauch? Gibt es Comeback der Atomenergie? Wie viel Potenzial steckt in Energiesparmaßnahmen? Wird Solarenergie wettbewerbsfähig? Etc. pp.

Die Zahl von

321.000.000.000 (321 Milliarden) Dollar pro Jahr,

mit denen fossile Brennstoffe in den Entwicklungsländern subventioniert werden, wäre z.B. früher mit Sicherheit eine Zahl des Tages geworden ... Hupps, schon ist es eine ;-)

Diesen 321 Milliarden Dollar stehen übrigens nur 45 Milliarden Dollar Förderung für regenerative Energien gegenüber.

Eine richtige, eine weltweite Energiewende kann man da noch nicht wirklich erkennen ...

http://www.hsbc-zertifikate.de/pdfs/produktbeschreibungen/marktbeobachtungen.pdf

Kommentare :

  1. Danke für den Link.

    Aus dem PDF:
    "Die Aktien der großen Silberminen
    haben sich zum Beispiel deutlich
    schlechter entwickelt als der Silberpreis,
    was Zweifel an der Nachhaltigkeit der
    Preisrally aufkommen lässt. Zudem ist das
    viel beachtete Gold-Silber-Ratio auf den
    niedrigsten Stand seit 28 Jahren gefallen.
    Kurzfristige Gewinnmitnahmen werden
    damit wahrscheinlicher, ohne dass es unmittelbar
    zu einer nachhaltigen Korrektur
    kommen muss."

    Das war doch mal ein Treffer.

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  2. Das Gold-Silber-Verhältnis war in der Tat auffällig verzerrt.

    Die irren Umsätze (7 Jahrenproduktionen Umsatz in einer Woche) waren ebenfalls bubbelig ...

    Aber nun ja, jetzt sollte die Spekulation zum größten Teiö wieder aus dem Markt sein.

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  3. Danke für den Statistik-Hinweis.

    Dieter, bedenke: Ist man nicht Teil der Lösung, ist man Teil des Problems. So auch HSBC Trinkaus.

    Nachosterliche Grüße eines kaum-Zeit-zum-Bloggen-Habenden
    B.

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