Heute bin ich um 11:05 auf dradio Wissen

und werden dort etwas über das Bloggen, die Wirtschaft und ein paar andere Blogs erzählen, die ich gerne lese (leider nur eine kleine Auswahl meiner Lieblingsblogs, wobei ich mich auch bemüht habe, nicht die gleichen Blogs zu empfehlen wie Dirk Elsner im letzten Jahr ...).

Morgen sollte es bei DRadio Wissen mehr Informationen zur Sendung geben. Da gibt es dann im Laufe des Morgens die URLs und die Themen, über die ich (bzw. der Gastgeber der Sendung Andreas Noll) sprechen möchte. Und was vielleicht am coolsten ist: Ihr könnt während der Sendung Fragen über Twitter einreichen und die kommen dann (oder auch nicht) bei mir an.

Mal schauen, wie sich das entwickelt. Für mich wird's auf jeden Fall spannend und ich hoffe nicht allzu schlimm für Euch ;-)

Und hört zu! Mit "Ich musste grillen" könnt ihr euch angesichts des Wetters nicht rausreden ;-)

Update:

Heute (oder morgen wie am Anfang in der Überschrift stand) ist natürlich die denkbar dümmste Zeitangabe ... Also es ist der Samstag, 8. Oktober 2011, 11:05.

Update 2:

Der Mitschnitt ist jetzt online:

DRadio Wissen: Wirtschaft - Die Systemfrage stellen

Der Titel führt aber in die Irre. Um das System an sich ging es kaum, höchstens um das Konstrukt Euro.

Kommentare :

  1. also Radio ist eindeutig noch schlechter als ein Blog geeignet, um komplexe Themen zu transportieren...

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  2. Werde ich mir so es online verfügbar ist noch anhören (war nicht da). Hast Deine Sache sicher sehr gut gemacht. ;)

    Sehr gut das weiter auf Blogs aufmerksam gemacht wird. Diese sind in der Regel unabhängiger, kritischer und ob des Mediums informierender als Zeitungen.

    In eigener Sache freut es mich natürlich das das DRadio auch logicorum verlinkt hat.

    Ob die Piraten das Zeug dazu haben tatsächlich etwas in diesem Themenfeld zu erbringen wird sich noch zeigen. Ich kämpfe derzeit darum das sie nicht völlig in das visionär/utopistische Milieu abrutschen - mit eher pessimistischer Grundhaltung was den Parteitag in 8 Wochen angeht.

    Grüße
    ALOA

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  3. @logicorum
    Ich denke es wäre sehr gut für die Piratenpartei tatsächlich die von Dir aufgezeigt Richtung einzuschlagen. Denn nur somit kann sie die Parteienlandschaft und damit die politische Kultur des Landes langfristig bereichern.
    Gerade für meine Wahlentscheidung ist dieser Punkt beispielsweise von elementarer Bedeutung. Ich hoffe sehr, dass die von Dir in Deinem Blog dargestellten Ideen sich dauerhaft bei den Piraten etablieren.

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  4. @mylli:

    Ich teile deine Meinung ...

    @logicorum:

    Ich hätte gerne etwas mehr zu der Transparenzgeschichte gesagt. Ich halte das nämlich für einen grundlegende Idee, die die Piraten viel breiter aufhängen sollten: Nicht nur die Entscheidungen innerhalb einer Partei sollten transparent werden, sondern auch die gesamte Verwaltung und - Thema hier - die Finanzwirtschaft. Jeder doofe 10 Millionen schwere Investmentfonds muss seine Holdings quartalsweise ausweisen, nur 800 Milliarden schwere Banken, die ganze Volkswirtschaften in den Abgrund reissen können, wurschteln im geheimen vor sich rum ... Warum?

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei den Piraten, befürchte aber auch, dass die Piraten zu einer weiteren, vor allem staatsgläubigen "nochnelinkePartei"-Partei werden.

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  5. Besonders gut gefallen hat mir die Kritik an Weissgarnix. Ich habe mich danach gefragt, warum ich das Blog im RSS-Feed hatte und vieles gelesen habe. Du hast vollkommen recht, es war abgehoben, die Kommentatoren waren immer die gleichen (und es wurde auch viel zu lang diskutiert), ...
    Danke

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  6. @Anonym und @Egghat

    Ich danke für die Wünsche. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Da aber im Grunde die meisten etwas vom Staat als monetäre-stoffliche Leistung erwarten ändert sich nur schwerlich etwas. Rahmenbedingungen sind um ein vielfaches schwerer zu verstehen und zu verändern.

    @agghat
    Warum? *lacht* Banken haben etwas zu verbergen :)


    Grüße
    ALOA

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  7. Du hast das Klasse gemacht.
    Das war ein ausgesprochen unterhaltsamer Onlinetalk. Ich fand Dich sehr authentisch.

    Nur leider war die Sendung so plötzlich zu Ende. Ich glaube die Themen hätten noch für mehrere Stunden gereicht.

    Ich glaube schon, dass Sender, wie DRadio Wissen oder Deutschlandfunk geeignet sind, auch komplexe Themen zu transportieren, weil man sich ihnen im Dialog nähern kann.

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  8. Ich glaube schon, dass Sender, wie DRadio Wissen oder Deutschlandfunk geeignet sind, auch komplexe Themen zu transportieren, weil man sich ihnen im Dialog nähern kann.

    Ja und Nein. Man kann meist nur ein Ergebnis transportieren. Das ist m.E. auch die Beschränkung welcher klassische Medien und auch Zuhörer/Zuschauer/Leser unterliegen. Es ist nicht die Zeit und die Lust für mehr vorhanden. Daher kann den meisten auch so ziemlich jeder Bär aufgebunden werden. So entstehen urban legends und ein komplettes Missverstehen. Leider zieht sich die Wirkung dessen bis in die Regierung - welche auch aufgrund solcherart entstandenen Wissens gewählt wurde.

    Blogs gehen mehr in die Tiefe. Dadurch sind sie inhaltlich besser, werden aber seltener gelesen.

    Grüße
    ALOA

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  9. War lange auf der Suche nach guten dt. Wirtschaftsblogs. Durch das Radiointerview bin ich auf Sie gestoßen. Freue mich auf Ihre Artikel.

    Viel Erfolg weiterhin
    Andreas T.

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  10. das hast du schön gemacht.

    der zusammenhang mit der salami-taktik, obama, das "bild" und den Unsicheerheit auf den Finanzmärkten passt auf jeden fall.

    egal. schönes interview.

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  11. Hallo egghat!
    Ich hatte mir die Sendung Gestern auch angehört und war doch ein bisschen baff woher Du die Gelassenhiet bzgl. der aktuellen Situation hernimmst.
    Es ist bekannt dass allein die franz.Banken in GR über 300Mrd. im Feuer haben.
    Die Großbank Dexia ( siehe http://www.querschuesse.de/dexia-bankenkrise-2-0/) wurde u.A. wg. Griechenland gerade eben von Belgien/Frankreich/Luxemburg verstaatlicht. Wie Du auch erwähnt hast sind die Bilanzen der Banken in keinster Weise transparent, sprich auch die Vernetzung der Banken ist nicht ein zu schätzen. Wie kommst Du nun drauf dass man die privaten Gläubiger suggzessive(!) beteiligen kann?
    Danke Dir & beste Grüße!

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  12. @MacT:

    Vielleicht hat das schlimmer geklungen als och es meinte. Es gab Artikel, die haben mir echt die Augen geöffnet. Es gab Artikel, die komplett an mir vorbeigingen.

    Das ist aber auch kein Vorwurf. Er schrieb halt über die Sachen, die ihn interessierten.

    Hier wird auch bei weitem nicht jeder Artikel interessant sein ... Aber ich bin auch kein Printdingen, das ein Zielgruppe für Werbekunden definieren muss ...

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  13. @ALOA:

    Also die *Lust* auf mehr hat der Redakteur von DRadio Wissen definitiv. Der hat sehr guten Durchblick und wir hätten nachher noch ein paar Stunden weiterreden können.

    Dass die Sendung in gewisser Hinsicht ein Korsett ist, na gut, ist halt ein lineares Medium.

    Bei der ganzen Sendung muss man bedenken, dass das relativ kurzfristig kam, ich bis zum Hals in Arbeit steckte (Freitagabend bis 2 Uhr :-( ) und stand am dem Hinweg auf einem Stau vor dem Kölner Ring, der in einer Baustelle auf 1(!) Spur verengt war. Kurz Zeit für eine Vorbesprechung war nicht wirklich.

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  14. @Andreas T.

    Es ist genug altes Zeug zum Lesen vorhanden ;-)

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  15. @RealSatiriker:

    Griechenland hat nur 350 Mrd. Staatsschulden.

    Davon können unmöglich 300 Mrd. in Frankreich liegen. Es liegen grob 50% der Griechenlandschulden schon bei der EZB, daher sind die Auswirkungen gering. Gering ist ein relativer Begriff in diesen Zeiten, aber 30 oder 50 Mrd. führen nicht zum Zusammenbruch des Euro.

    Wer hält wie viel der ...

    Griechenland und Portugal sind machbar, Spanien gaaanz eventuell, Italien nicht mehr ...

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  16. Privatschulden?
    Unternehmensschulden?

    Bei einem Dominoeffekt oder eine Staatspleite sind die wohl auch nicht ganz zu Vernachlässigen oda?

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  17. @anonym:

    Schulden außerhalb des Staatssektors sind natürlich nicht unkritisch. Sie sind aber was anderes ...

    Wenn Griechenlands Staatsschulden einen Haircut bekommen, bekommt der griechische Immobilienbesitzer mit Hypothek noch lange keinen Haircut. Daher kann man auch nicht hingehen und 50% Haircut auf alle Forderungen nach Griechenland auf irgendwelchen Bruttosummen durchrechnen.

    P.S. Die Privatschulden stellen insbesondere in Irland und Spanien den Knackpunkt der Volkswirtschaft dar. Die sind dort nämlich extrem hoch.

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