Bankrun in Griechenland? Der Politik droht der endgültige Kontrollverlust.

Über

700.000.000 (700 Millionen) Euro

sollen gestern von den Konten griechischer Banken abgehoben worden sein. Hört sich für deutsche Leser erstmal nicht so viel an, da die griechische Volkswirtschaft etwa um den Faktor 12 kleiner als die deutsche ist, gibt das einen auf deutsche Verhältnisse hochgerechneten Bankrun von etwa 8,5 Milliarden Euro.

Das ist dann schon eine Nummer!

Vor allem, wenn sie wie im Fall Griechenlands auf Banken trifft, die defakto (und zwar schon lange) Pleite sind. Vom letzten Rettungspaket beim Schuldenschnitt Griechenlands waren satte 50 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung der Banken verplant (siehe [MarktWirtschaft] Absurdes Umschuldungstheater « Wirtschaftswunder).

Banken sind extrem anfällig gegenüber Bankruns. Sie haben ihr Geld überwiegend langfristig an Unternehmen oder Konsumenten verliehen, das Geld auf dem Konto oder Sparbuch können die Kunden jedoch kurzfristig abheben. Da Banken ihr Eigenkapital und ihre Bankeinlagen mehrfach weiter verleihen (der berühmt-berüchtigte Hebel), reichen bereits relativ kleine Abflüsse, um Banken in die Illiquidität zu treiben.

Im Extremfall kann dieser Prozess innerhalb weniger Tage ablaufen. Wobei die Spareinlagen bei den griechischen Banken schon seit Jahren sinken (ich hatte das einige Mal verbloggt), die 50 Milliarden Rekapitalisierung war nur die Reaktion darauf.

Wer will es den Griechen aktuell verübeln, dass sie ihre Euros von der Bank abheben? Schließlich droht nach dem Wahlausgang mehr denn je ein Austritt Griechenlands aus dem Euro. Und wenn Griechenland austritt, ist eine massive Abwertung der neuen griechischen Währung zu erwarten. 30, 40 oder 50% sind realistisch, der heute abgehobene und unter Kopfkissen versteckte Euro wäre dann also 50 bis 100% mehr wert.

Jetzt rächt sich die zögerliche Politik Europas unter Führung von Angela Merkel, die viel zu einseitig auf' Sparen, Sparen und nochmals Sparen gesetzt hat. Damit hat man erstens das aktuelle Wahlergebnis geradezu provoziert. Zweitens wurde Griechenland jegliche Zuversicht genommen und diese ist sowohl für Konsum wie auch für Investitionen unabdingbar.

Mit der zunehmenden Gefahr eines Euroaustritts wird selbst der optimistischste Investor zurückhaltend. Schließlich könnte man nach der Einführung einer neuen und massiv abgewerteten Währung die geplanten Investitionen deutlich preiswerter durchführen.

Wenn die Summe von 700 Millionen Euro stimmt, die in der Gerüchten genannt werden, droht der europäischen Politik der finale Kontrollverlust. Ich schätze, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem nur noch richtig massive Maßnahmen helfen. Und ich fürchte, dass Europa diese nicht auf die Reihe bekommt. Alles, was langfristig sinnvoll ist (Investitionen für Europa, Wachstumsorientierung, ein Geschäftsmodell für Griechenland, ...), interessiert nicht mehr die Bohne. Selbst wenn das schon zu konkreten Maßnahmen geführt hätte und nicht alles im Ankündigungs- und Diskussionsmodus stecken geblieben wäre.

Jetzt heisst es in den Panikmodus zu schalten und den Bankrun zu stoppen. Ansonsten waren alle bisherigen Maßnahmen vergebens. Denn dann entscheidet der Grieche - passend zu seiner demokratischen Geschichte - allein, was er von der Politik zur Rettung Griechenlands hält: Indem er sein Geld in Sicherheit bringt und Griechenland damit endgültig aus dem Euro treibt.

Ehrlich gesagt wundert es mich, dass ein massiver Bankrun nicht schon viel eher stattfand ... Ich hätte schon lange jegliches Sparvermögen bei griechischen Banken abgeholt und in Gold/Silber/Dollar (whatever) umgetauscht. ...

Update (11:14):

Link vergessen: Staatskrise: Griechen heben aus Angst ihr Bargeld ab - Anleihen & Zinsen - FAZ

Update 2 (11:17):

Es handelt sich übrigens um 700 Millionen Euro PRO TAG, seit dem 6. Mai also um zusammen 5 Milliarden Euro. Die in deutschen Medien manchmal genannte Summe von 700 Millionen Euro ist also (als Gesamtsumme) nicht richtig, sondern die 5 Milliarden.

FT Alphaville » Plug-pulling in Athens

Update 3 (13:12).

"Fun"-Fact: Die griechischen Banken hatten Ende März Einlagen von etwa 170 Mrd. Euro. Beim aktuellen Tempo wäre noch für etwa 240 Tage Geld da ;-)

Man kann die Rechnung aber so natürlich nicht machen. Denn den Banken geht vorher das Geld aus ...

Wobei man auch nie vergessen sollte, dass sich die Banken nicht nur über Einlagen der Privatkunden, sondern auch bei anderen Banken (OK, griechischen Banken dürfte der Weg versperrt sein) und vor allem der Notenbank finanzieren können. Aber dazu benötigt man Sicherheiten und die müssen die griechischen Banken erstmal besorgen. Sicherheiten mit dem Qualitätsniveau, das vor der Krise üblich war, haben die griechischen Banken garantiert nicht mehr. Mit dem massiv aufgeweichten Bedingungen wird sich da sicherlich noch was zusammenkratzen lassen. Die Frage ist nur wie viel und ob man das schnell genug hinbekommt ...

Update 4 (13:39):

Hätte den FT Alphaville Artikel mal direkt bis zum Ende lesen sollen. Ist ja hochinteressant ...

Die griechischen Banken haben bereits KEINE normalen Sicherheiten mehr. Geld kommt nur noch über das Notliquiditätsprogramm ELA (Emergency Liquidity A(?)) der griechischen Notenbank. Darüber gibt es Bargeld auch für Sicherheiten, die die EZB nicht akzeptiert. Allerdings sind darauf Abschläge von 50% vorzunehmen, sprich für die noch verbleibenden 130 Mrd. Kredite gibt es maximal 65 Mrd. Euro Cash. Daraus errechnen noch etwa 90 Tage, die bleiben ...

Es gibt aber noch einen anderen Ausweg: Die Banken könnten Kredite aufnehmen, die vom Staat garantiert werden. Bisher übernimmt diese Rolle Griechenland, aber theoretisch könnte es auch die EU/ESM/EFSF sein.

Kommentare :

  1. Im Grunde war doch von Anfang an klar, dass die Kriechen die Kurve nicht bekommen. Neben den "normalen" Problemen einer Rezession kommt dort eine nicht funktionierende öffentliche Verwaltung dazu. Und die bekommt man nicht von heute auf morgen auf die Beine gestellt, falls überhaupt der Wille dazu vorhanden wäre. Und diese wäre Grundvoraussetzung für einen Neuaufbau der kriechischen Wirtschaft und damit verbundenes Wachstum.

    Bezeichnend übrigens, dass der Bankrun in den deutschen Medien entweder gar nicht erwähnt oder verniedlicht wird.

    AntwortenLöschen
  2. Wir (Deutsche/Europäer/Nichtgriechen) haben das aber von Anfang an sehr unkonstruktiv begleitet. Statt der Verwaltung zu helfen, haben wir sparen gefordert. Statt dem griechischen Export zu helfen, haben wir nix gemacht (Investitionsbeihilfe!). Statt dem griechischen Tourismus zu helfen, haben wir nix gemacht. Stattdessen verunsichern wir die Griechen (durch Sparprogramme und Arbeitslosigkeit), die griechischen Sparer (durch Euroaustritttspekulationen) und die Investoren (durch Sparprogramme und Euroaustrittsdiskussionen).

    Wir sind gerade dabei, alles zu gefährden UND die Kosten durch die Decke zu treiben. Schlimmer geht's nimmer.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was Sie vorschlagen, führt zur Schuldenunion - moral hazard - und zum deutschen Staatsbankrott. Solche Vorschläge hören sich so menschlich an. Sind aber bar jeglichen ökonomischen Verstands!

      Löschen
  3. Ach so: Berichtet wird schon, an manchen Stellen wird auch korrekterweise von 700 Mio. pro Tag geschrieben.

    AntwortenLöschen
  4. Klar wurde auch von unserer Seite vielleicht nicht immer richtig gehandelt um hier weiter zu helfen. Aber irgendwo muss auch schluss sein. Wir können auch nicht alle unsere Ressourcen nach Griechenland schicken. Es ist halt leider so dass die Griechen von Anfang an eine schlechte Prognose hatten. Wenn sogar davon die Rede war dass sie den Euro wieder ablegen müssten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. wir können aber auch nicht nur unsere Produkte nach Griechenland schicken und gleichzeitig den Kredit dafür geben, damit die Griechen sich das leisten können und am Ende sagen: Ha, Pech gehabt. Schmeisst sie raus.

      Wenn wir die Griechen rauswerfen, wird die neue Währung dort krepieren. Bei 33% Einbruch haben die Griechen (in eigener Währung) 50% mehr Schulden, bei 50% Einbruch der neuen Währung gar 100% mehr Schulden. Das zahlen die nie im Leben zurück, noch viel weniger als die Schulden jetzt. Also machen die Pleite und die Schulden, die die Griechen bei uns haben, sind weg. Ich bezweifle, dass diese Lösung sinnvoller und preiswerter ist als Griechenland zu helfen. Vor allem, wenn man am Anfang Griechenland auch eine Perspektive aufgezeigt hätte (womit soll das Land in Zukunft Geld verdienen, in was sollen die investieren, welche Verwaltungsreformen (Steuereintreibung! Korruptionsbekämpfung!) verlangt die EU als erstes, ...), wäre das viel einfacher und preiswerter gewesen.

      So haben wir die Griechen über den Abgrund geschupst und rufen nur noch hinterher: Nun streng dich an, du faule Sau. Aber der Mensch kann nunmal nicht fliegen, egal wie wild der flattert ...

      Löschen
  5. Fakt ist: Mit unserer Lohnzurückhaltung, unserer Agenda 2010 haben
    wir uns in den letzten Jahren einen riesen Vorteil "verschafft".
    Lohnsteigerungen in den anderen EU Ländern haben unseren Export
    beflügelt. Das Geld dazu kam von uns selber(über
    Umwege...Staatsanleihen,Bankkredite,Firmenkredite,usw)...wir haben in
    den letzten 10 Euro-Jahren gut mit diesem System gelebt Aber jetzt
    kommt wohl die Rechnung.
    Entweder wir "senden" weiter Geld, oder das System bricht zusammen.
    Aber auch eine Inflation könnte helfen.Schmerzhaft, aber am ende
    hilft nur Medizin die KEINEM schmeckt.

    AntwortenLöschen
  6. @ Anonym

    Mir fällt kein Weg ein, wie diese riesigen Schuldenberge ohne eine Hyperinflation jemals abgetragen werden sollten. Und die Schuldenberge wachsen ja noch weiter, praktisch kein Land in Westeuropa kommt ohne Neuverschuldung aus, trotz Austerität.

    AntwortenLöschen
  7. Mit der Bitte um Richtigstellung, das ist nämlich falsch:

    "Da Banken ihr Eigenkapital und ihre Bankeinlagen mehrfach weiter verleihen (der berühmt-berüchtigte Hebel)..."

    Die Banken verleihen keine Bankeinlagen weiter und schon gar nicht mehrfach; sondern die Bankeinlagen werden mit jedem neuen Kredit für den Kreditnehmer geschöpft. Danach ist das Geld verliehen und kann nicht nochmal verliehen werden. Jedenfall nicht bei sachkundiger Betrachtung. ;)

    Das Eiegnkapital ist natürlich nur ein Bruchteil der Bilanzsumme.

    AntwortenLöschen
  8. Da beginn ich mal mit Wirtschaftshilfe...
    Flug nach Griechenland für die Sommerferien wurde gestern gebucht.

    AntwortenLöschen
  9. Wie sähe denn ein rechtliches Szenario Euroaustritt aus? Wer entscheidet darüber? Wie wären die Abläufe? Und geht das überhaupt gegen den Willen der griechischen Regierung? Kann man das irgendwo nachlesen?

    @Sandra: Mag ja sein, wenn auch Griechenland nun auch nicht gerade eine große europ. Volkswirtschaft ist. Das wäre zu stemmen. Allerdings würde mich ein Zusammenbruch Griechenlands doch ärgern, es ist ja nicht so, dass bisher nicht sehr große Summen an die griech. Gläubiger etc. geflossen wären. Wenn man jetzt den Zusammenbruch fordert, dann hätte man das, allerdings ist das meine Zeitungsleserlaienauffassung, Dieter Meeyer wird's sicher besser wissen, schon vor längerer Zeit preiswerter haben können. Ohne zB die vermutlich nicht seht tollen sozioökonimischen (Verarmung eines europ. Staates , vermutlich schlimmer als der Schwund der russ. Mittelschicht 1998) und politischen (Nazis und Linksextremisten) Folgen, die ein Fallieren Griechenlands mit sich brächten. Keine Ahnung, ob der Bankrott Argentiniens 2001 ein Vergleichsmaßstab wäre ... .

    Wie dem auch sei: für Europa, seine Institutionen und seine politische Klasse ist das Management der Krise eine einzige fortlaufende intellektuelle Bankrotterklärung. Ich für meinen Teil bin in den letzten zwei Jahren zum entschiedenden Europakritiker geworden; dumm und tragisch nur, dass mir auch keine echte Alternative einfällt, denn wenn Europa über die Wupper geht, dann vermutlich auch der deutsche Wohlstand. Was wollen die vergreisten europ. Kleinstaaten 2020 ff. alleine gegen China, Indien, Brasilien, die USA, Russland unternehmen?

    AntwortenLöschen
  10. @Wolfgang Waldner:

    Ok, meine Darstellung ist arg verkürzt. Die andere Version ist aber auch nicht viel besser ...

    Was ich beschreiben wollte: Die Kredite sind zigfach höher als das Eigenkapital. Die Kredite sind langfristig. Auf der anderen Seite der Bilanz (auf der Einlagen und Eigenkapital stehen) sinken bei einem Bankrun nun die Einlagen. Die Kredite können jedoch nicht einfach und schnell gekürzt werden. Damit braucht die Bank auf der Seite mit dem Eigenkapital irgendeinen Ausgleich, sonst knallt's.

    Außerdem wird das Kundengeld sehr wohl weiterverliehen, auch wenn das mit dem Hebel nicht stimmt (das ist in der Aufzählung unsauber). Womit sollte die Bank denn sonst Geld verdienen? Sie sammelt Geld ein (Sparbuch/konto) und zahlt dafür 2% und leiht es an irgendjemand anderen für 4 oder 6 oder 8% weiter.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schlüssiger erscheint mir die umgekehrte Betrachtungsweise.

      Zuerst verleiht die Bank das selbst geschöpfte Giralgeld zu 8%. Danach muss sie "ihr" Giralgeld in der eigenen Bank halten - bietet dafür 2%.

      Solange das Giralgeld die Bank nicht verlässt, ist es ein wunderbares Geschäft - braucht nur ein paar Prozent der Kreditsumme an Sicherheiten.

      Fließt es ab, muss die Bank das selbst geschöpfte Giralgeld nachträglich in Zentralbankgeld umtauschen - braucht 100% des abgeflossenen Geldes an Sicherheiten.

      Löschen
  11. Oh man und wenn man jetzt mal rechnet. Die Wahlen sind in ca. einem Monat, dann kommt entweder eine Linksregierung oder wieder ein Patt. Wenn sich diplomatisch nichts ändert, wird sich der Abfluss also eher noch erhöhen. Ich versteh aber auch nicht, warum man auf deutscher Seite nichts Besseres zu tun hatte als einen Euroaustritt in den Raum zu stellen, anstatt sich vielleicht mal mit SYRIZA zu treffen und zu diskutieren. Dazu hätte man jetzt übrigens einen Monat lang Zeit und das wär wohl nicht die schlechteste Idee.

    @Anonym
    Genau weiß ich es nicht, aber man kann Griechenland nicht rauswerfen. Man kann aber natürlich Druck ausüben oder einfach die Zahlungen einstellen. Laut Medienberichten reichen Griechenlands Einnahmen selbst ohne Schuldenbedienung nicht für die Ausgaben.
    Rechtlich wäre vor allem die Frage, ob ein Land einfach aus dem Euro austreten, aber in der EU bleiben kann. Und unseren Politikern würde ich es durchaus zutrauen, da selbst nach Monaten noch keine Lösung gefunden zu haben.

    AntwortenLöschen
  12. Achso, was genau gibt es denn für Möglichkeiten, den Bankrun zu stoppen? Also klar, wenn man jetzt verhandelt und klar macht, dass Griechenland den Euro behält.
    Aber ansonsten? Nur Cash nachschießen, bis alle Griechen versorgt sind oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

    AntwortenLöschen
  13. @Ariane:

    Update 4. Wenn das ausgeschöpft ist, einfach den Staat für die Bankanleihen garantieren lassen. Wenn das nicht reicht (weil keiner der Garantie Griechenlands vertraut), die EU (ESM/EFSF) entweder Garantie für die griechischen Staatsanleihen übernehmen lassen oder direkt für die Bankanleihen.

    Am Ende ist es natürlich aber auch kein "normaler" Bankrun, der erfolgt, weil man der Bank nicht mehr vertraut, sondern es ist ein Bankrun, der stattfindet, weil man Euros auf dem Konto im Inland nicht mehr vertraut. Weil man da besonders leicht einen möglichen Zwangsumtausch durchführen kann (In SQL: "Update Konto set Waehrung = NeaDrachma where Waehrung = Euro"). Man will das Geld anonym haben. Und am besten so, dass der Staat das nicht zwangsumtauschen kann. Euro in Scheinen zu Hause ist da schon ganz gut, Geld in Gold/Silber etc. wäre eigentlich noch viel besser ...

    AntwortenLöschen
  14. Naja, wenn ich Grieche wäre, würde ich wohl auch mein letztes Geld schnell in Sicherheit bringen. Das ist wirklich gruselig, laut SpOn/FTD sind die ersten Banken schon bei Update 4-> ELA angekommen.
    "Bei insgesamt vier Instituten sei das Kapital bereits so weit aufgezehrt, dass sie mit negativem Eigenkapital arbeiten würden, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters."

    Wenn EU und EZB da jetzt einen ganzen Monat lang nur zugucken, kann ich mir kaum vorstellen, dass das gut geht.

    AntwortenLöschen
  15. > "Wir wollen nicht aus der Eurozone aussteigen" - SYRIZA-Mitglied lehnt Verantwortung für Scheitern der griechischen Koalitionsgespräche ab | Interview | Deutschlandfunk
    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/05/16/dlf_20120516_0813_6305117c.mp3

    AntwortenLöschen
  16. @ Ariane

    Ein Austritt aus dem Euro ist eigentlich nicht möglich, weil in den Maastrichtverträgen nicht vorgesehen. Austritt aus der EU ist möglich seit den Lissabonverträgen.

    Syriza will aber beides nicht. Man erwartet von der Eurozone dauerhaft alimentiert zu werden als Belohnung für das eigene Unvermögen.

    AntwortenLöschen
  17. @Potter
    Ich weiß, dass ein Euroaustritt rechtlich eigentlich nicht möglich ist. Da darüber aber seit mindestens einem Jahr diskutiert wird, erwarte ich von der EU aber dann einen Plan B, wie man es möglich machen kann, ohne dass Griechenland ganz aus der EU muss. Schließlich ist alles, was in den letzten zwei Jahres passiert ist, nicht vorgesehen gewesen.
    Syriza will nicht aus EU/Euro raus, sie wollen das Sparpaket neu verhandeln. Wenn man ideologische Gründe mal außen vor lässt, wäre das (mehr Zeit, andere Prioritäten) vermutlich sowohl die vernünftigste als auch günstigste Möglichkeit.

    AntwortenLöschen
  18. @ Ariane

    Wirtschaft und Verwaltung in Kriechenland sind auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. In der Eurozone sind die nicht zu retten, falls dort überhaupt noch etwas gerettet werden kann.

    Selbst wenn man ihnen alle Schulden komplett erlässt, können sie nicht für sich selbst aufkommen.

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für Deinen Kommentar.

Sorry. Es sind leider keine anonymen Kommentare mehr möglich. Ich werde von mehr als 50 Spamkommentaren pro Tag geflutet und habe keine Lust, diese von Hand zu scannen, um darin alle drei Tage einen anonymen Kommentar zu finden, der veröffentlicht werden kann. Meldet Euch bitte an. Sorry für die Umstände.

Related Posts with Thumbnails

egghats Amazonstore