USA: BIP Q01-13 (Vorabschätzung): +2,5%

Wie in den USA üblich der auf ein Jahr hochgerechnete Wert.

Die Delle im vierten Quartal ist damit ausgebügelt (das wurde zuerst mit einem Minus gemeldet, endete dann aber in der endgültigen Berechnung bei +0,4%)

News Release: Gross Domestic Product Gross Domestic Product, First Quarter 2013 (advance estimate)

more soon ...

Zu den Details:

Das Wachstum kam fast vollständig aus dem privaten Konsum. Gut 2,25 der 2,50 Prozent(punkte) kamen aus diesem Bereich. Das Plus war das zweitstärkste der letzten 16 Quartale.

Die Lagerbestandsänderungen, die im letzten Quartal 2012 so kräftig auf das Wachstum drückten (-1,52 Pp), trugen im letzten Quartal mit gut einem Prozentpunkt zum Wachstum bei. Der Saldo aus Im- und Export drückte das BIP-Wachstum im 0,5 Prozentpunkte. Und der Staat beeinflusste  durch Sparmaßnahmen das Wachstum negativ, übrigens zum neunten Mal in den letzten 10 Quartalen (diesmal -0,8 Prozentpunkte).

Viel weitergehender braucht man die heutige Vorabschätzung nicht zu analysieren. Gerade in den Details ändern sich die Werte bis zum endgültigen Wert noch viel zu stark.

Der Wert war übrigens leicht unter der Konsensschätzung, die bei etwa +3,0 Prozent lag.

Kommentare :

  1. Die Erde kann durch diverse ökologische Maßnahmen gerettet werden. Z. B. sollen Schwundgelder und 1-l-Autos gefördert werden. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

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  2. QTE
    Das Wachstum kam fast vollständig aus dem privaten Konsum.
    UNQTE

    Nanu? Hat sich die Verschuldungssituation so schnell gebessert? Oder ist das jetzt auch egal?

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    1. Die Anzahl der Arbeitsplätze steigt. Damit steigt das Einkommen. Und damit der Konsum. So einfach ist es. Es wird oft vergessen, dass die Bevölkerung in den USA wächst.

      Damit ist noch lange nicht gesagt, dass das BIP pro Kopf ähnlich stark mitwächst.

      (Die Betrachtung BIP pro Kopf entlarvt übrigens das von Hans-Olaf Henkel vor 10 Jahren gepredigte neoliberale Wachstumswunderland USA. Pro Kopf sah die USA kaum besser aus als Europa).

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    2. Und nicht zu vergessen: die USA wissen wie man Geld ausgibt, das man nicht hat.

      Die Sparquote ist wieder auf unter 3 % gefallen, das heist das sehr viele Leute mehr ausgeben als sie einehmen (Deutschland hat 10%, und auch hier gibt es viele die am Monatsende kein Geld mehr haben).

      Das ist natürlich die von der FED mit den Niegrigzinsen gewünschte Wirtschaftserhohlung, der Konsument soll durch forcierte Kreditaufnahme das Wachstum wieder in Schwung bringen. Teilweise funktioniert dies ja, teilweise nicht (Essensmarken sind auch wieder auf Rekordstand).

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    3. Die Anzahl der Arbeitsplätze steigt. Damit steigt das Einkommen. Und damit der Konsum. So einfach ist es. Es wird oft vergessen, dass die Bevölkerung in den USA wächst.

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