Topstatistiker Nate Silver und Drew Linzer sagen Clinton Sieg voraus. Und alle Bundesstaaten für die gleiche Seite.

Scheint jetzt final zu sein:

Nate Silver's FiveThirtyEight sagt 71,6% Siegwahrscheinlichkeit für Clinton, 28,4% für Trump.









Lasst Euch nicht kirre machen, es geht allein um diese Staaten, die anderen sind durch:








































Bei Dailykos gibt es die Hochrechnung des Statistikers Drew Linzer, der 2012 und 2014 die beste Prognose hatte:




Dieser Prognose nach sind überhaupt nur acht Bundesstaaten umstritten, sprich gehen nicht mit mehr als 99%er Wahrscheinlichkeit (laut Drew Linzer) an einen der beiden Kandidaten. Eigentlich könnt ihr alle Wahlergebnisse bis auf diese acht Bundesstaaten ignorieren. Würden die Medien dieses Rauschen doch nur mal ausfiltern … (App-Idee: Pushe mir nur die Ergebnisse dieser 8 Bundesstaaten und per Option auch nur, wenn sie von der Prognose abweichen; liegt der Statistiker richtig, gibt es gar keinen Push sondern Schlaf).

Ich wollte das jetzt hier mal einloggen, um zu sehen, wer 2016 von den beiden die bessere Prognose hat, aber interessanterweise unterscheiden sich die beiden Prognosen nur minimal. Die umstrittenen Bundesstaaten sind exakt die gleichen (wenn auch minimal anders sortiert), und alle acht gehen jeweils an die gleiche Seite: New Hampshire (69,7% zu 30,3%), Florida (55,5% zu 44,5%), North Carolina (55,9% zu 41,1%) und Nevada (58% zu 42%) an Clinton; Ohio (35,1% zu 64,9%), Arizona (34,2% zu 65,8%), Georgia (20,6% zu 79,4%) und Iowa (30,6% zu 69,3%) an Trump (in Klammern die Bundesstaatenprognose von FiveThirtyEight; die von Daily Kos steht ja oben)

Daily Kos sagt 319 zu 219 Stimmen für Clinton voraus. Von den umstrittenen Bundesstaaten müssten also Nevada, North Carolina und Florida zu Trump kippen. Das wären 50 Stimmen, dann wäre es exakt ein Gleichstand. North Hampshire zusätzlich und Trump hätte gewonnen. Aber dann müssten alle acht knappen Staaten an Trump gehen und das ist doch einigermaßen unwahrscheinlich. So unwahrscheinlich wie ein Brexit, eigentlich sogar deutlich unwahrscheinlicher …

Ich hatte mich kurz vor der Brexit-Abstimmung gewundert, dass aus den ziemlich knappen Umfragen (die verdammt nahe an 50/50 waren; über die "Klarheit" von 51/49 ging eigentlich niemand hinaus) an den Wettmärkten ziemlich klare Wahrscheinlichkeiten (75 zu 25 pro Bremain) wurden.
Bei der US-Wahl sind die Wettbörsen deutlich zurückhaltener. Die Quoten der Wettmärkte liegen relativ nahe an den offiziellen Quoten: DailyKos gibt Clinton eine Siegchance von 92%, Nate Silver sagt 71,6%. Die fünf großen Wettbörsen liegen zwischen 78,5 und 89%, also ziemlich genau in dem Rahmen, den die Statistiker auch sehen (Quelle: Blicklog)

Dann beobachtet das mal für mich, ich werde mich schön schlafen ;) Die Nummer scheint mir zu klar zu sein …

Update (the morning after):




Update 2 (13:21):

Was man sich übrigens auch komplett knicken kann (wie schon beim Brexit): Das geheime Wissen der Menge. Wisdom of the crowds. Haha. Die Prognosemärkte lagen auch komplett falsch, genauso falsch wie die Demoskopen.

Podcast - Mikro 021 - Spezialfolge "Mikrokredite mit Barbara Bohr"

Es gibt mal wieder eine neue Folge der Mikrooekonomen, ganz ohne Marco (Urlaub), dafür mit Gästin Barbara Bohr.

Es gibt nur das eine Thema Mikrokredite (und Mikrofinanz). Das ist (wie so vieles in unserem noch jungen Podcast) auch ein kleines Experiment, weil wir wegen "ohne-Marco" und "nur ein Thema" von unserem üblichen Schema abweichen. Da ich mit Barbara aber ein in allen Beziehungen (Aufbereitung des Stoffs in den Vorgesprächen, fundiertestes Know-How, freies Sprechen gewöhnt (im Gegensatz zu mir; Mr. ähm)) perfekte Gesprächspartnerin gefunden habe, hat das glaube ich ganz gut geklappt. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass es die erste Spezialfolge war.

Trotz (oder wegen) dieses vorsichtigen Eigenlobs freue(n) ich/wir natürlich über jede Kritik, über Anmerkungen, Feedback, Nachfragen, Themenvorschläge, Sternchen bei iTunes und Overcast und besonders über Teilen und Sharen dieser Folge auf dem sozialen Netz eurer Wahl.

Für Feedback bitte hier entlang:

Mikro021 Mikrokredite mit Barbara Bohr

Direkthören (besser natürlich gleich abonnieren):




Ich paste hier mal die gesamten Show-Notes rein.

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Shownotes:

Mikrokredite


Kurzvorstellung Barbara

Mikrokredite - Was ist das, was ich das nicht und worüber wollen wir sprechen
  • Es geht um Entwicklungsländer, es geht um langfristige Kredite für Investitionen, es geht um "unabhängig" machen. Damit geht es z.B. nicht um kurzfristige Überbrückungskredite, nicht um Konsumkredite, also zum Beispiel nicht um "Payday-Loans", wie sie auch in den USA üblich sind. Es geht auch nicht um Crowdfunding, was im Endeffekt auch nichts anderes als eine Vorfinanzierung ist, die in einem Produkt "zurückgezahlt" wird. Die Bereiche gehen an vielen Stellen nahtlos ineinander über, wir wollen uns aber auf den Kern beschränken.
  • Spiegel: Friedensnobelpreis für Muhammad Yunus

Was sollen Mikrokredite bewirken
  • Investitionen anschieben
  • Verdienstmöglichkeiten schaffen
  • Selbstständigkeit ermöglichen
  • Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Frauenförderung
  • Besonderer Aspekt liegt auf der Frauenförderung
  • 84% der Kunden sind Frauen (Christoph Pfeiffer - Mikrokredite - Eine ökonomische Analyse)
  • Schönes Beispiel: Mikrokredite in Afrika - Frau Adbenas kleines Wirtschaftswunder
  • Frauen gehen (angeblich?) verantwortungsvoller mit dem Geld um ("kümmern sich um die Zukunft der Familie, Männer versaufen das Geld nur")

Hat die Frauenförderung funktioniert?

Kritik noch etwas breiter

Es geht (auch) um den Aufbau eines Bankensektors
  • Entscheidender Punkt! Im Schlepptau der Mikrokredite kamen auch (andere) Mikrofinanzen in die Fläche. Wichtig, denn funkionierende Volkswirtschaften ohne Bankensektor, ohne Konto, ohne Geldverkehr, kann es nicht geben.

Sind die Zinsen für Mikrokredite zu hoch?
  • Wirkt aus westlicher Sicht häufig so, aber erschreckend klingende Zinshöhen (40% …) relativieren sich
  • Inflation in Entwicklungsländern oftmals deutlich höher, was zählt ist der Nettozins
  • Bearbeitungskosten für die Kreditvergabe und Betreuung bei vielen kleinen Krediten logischerweise hoch

Worauf muss ich Geldanleger achten?
  • Gibt es eine Blase? Es gibt einen Index (MIMOSA), der die Durchdringung eines Markts mit Mikrofinanzangeboten misst
  • Die Recherche vor Ort, wer den Kredit bekommen soll, ist von hier aus kaum zu leisten
  • Selbst die Auswahl einen Mikrofinanzinstituts vor Ort dürfte kaum möglich sein
  • Daher: Wendet euch an bewährte Institute in diesem Markt, auch wenn man so zwei kostenproduzierende Ebenen in die Geldvergabe einzieht: Einerseits der Fonds bzw. die Genossenschaft hier, andererseits das Mikrofinanzinstitut vor Ort.
  • Drei Hinweise
  • Oikokredit (Genossenschaft)
  • GLS Alternative Investments - Mikrofinanzfonds (relativ normaler Investmentfonds (aber längere Kündigungszeit!), der auch Rendite erwirtschaften soll. Streut die Anlagen extrem breit, ist aber viel zu jung, um ein abschließendes Urteil fällen zu können
  • ResponsAbility (für die SchweizerInnen)
  • Wenn ihr trotz der Kritik direkt das Geld vergeben wollt: Kiva
  • Das sind keine konkreten Anlageempfehlungen, sondern nur Stellen, an denen ihr euch weiter informieren könnt und SOLLT!
  • Und Achtung: Es gibt auch in diesem Markt unseriöse Anbieter

Abmoderation

Wir freuen uns wie immer über Feedback, Anmerkungen. Gerade weil wie dieses "Ein-Themen-Special" zum ersten Mal machen. Und nochmal allerherzlichsten Dank an Barbara für die Zeit, die sie sich für den Podcast (und die Vorgespräche!) genommen hat.

Empfehlt uns weiter, teilt die Folge, klickt auf die Herzen und Sterne in eurem Abspielprogramm und iTunes. Und folgt uns auf Twitter: @egghat und @mh120480.

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Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

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Viel Spaß beim Hören!

Podcast Urlaub … Mikro020 (und Ankündigung Mikro 021 mit dem Thema Mikrokredite)


Ich merke gerade, dass ich den Hinweis auf die letzten Podcasts hier ganz vergessen habe … Damit ihr Euch in Marcos Urlaub nicht zu sehr langweilt, reiche ich die mal nach, auch wenn es spät …

Mikro 020:

Es geht um die Deutsche Bank, den Kursverfall und die Pleitegerüchte. Die HSH Nordbank und den Berg von mehr oder weniger wertlosen Schiffskrediten, die jetzt auf den Steuerzahler abgewälzt wurden. Die Türkei ist jetzt Ramsch, die deutsche Konjunkturpolitik auch, die Presse ebenfalls (zumindest manchmal) und mein Bier auch ;)

Am besten hier: Mikro020 Abstiegskampf

Oder zum Direkthören:



Mikro 019:

Wir sprechen mit dem Growney Gründer (siehe Mikro 017) über seine ETF-Sparplan und ETF-Vermögensverwaltung Firma, das (mögliche) Verbot der Bonitätsanleihen durch die BAFin und das übliche Hörerfeedback und etwas Bier:

Mikro019 Vor der BAFin und auf hoher See …

Mikro 018:

Wells Fargo betrügt Kunden (und den eigenen Arbeitgeber) durch die Eröffnung von Scheinkonten und Scheinkreditkarten (um Boni abzusahnen) und kassiert eine saftige Strafe. Dazu noch etwas Interna, Nachrichtenüberblick (korruptes Russland) und Bier.

Mikro018 Wolfgang Schäuble frisst den Mittelstand

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Viel Spaß beim Hören! Wie immer sind wir gespannt auf Euer Feedback, und Eure Anregungen und Themenvorschläge.

P.S. Ich werde in Marcos Urlaub mindestens einen Podcast aufnehmen, vielleicht auch zwei. Das erste Thema steht, es geht um Mikrokredite (immerhin Basis für den Friedensnobelpreis 2006). Input und Fragen wären sehr hilfreich, um das doch sehr große Themengebiet etwas weiter einzugrenzen.

Kommentare bitte gesammelt drüben im Podcast-Blog: Sendungsankündigung Mikro 021: Mikrokredite

Mikro017 - Schöner Sterben mit Hedgefonds


Kurzer Hinweis vor dem Wochenende auf unsere aktuelle Podcast-Episode. Wieder mal knapp anderthalb Stunden lang (irgendwie schaffen wir die ursprünglich mal angestrebte Stunde nicht). Dieses Mal finde ich es aber voll in Ordnung, weil wir nicht lange ziellos rumlabern (nur ein wenig zum Ausklang am Ende), sondern ziemlich kompakt durch eine pickepackevolle Themenliste rauschen.

Der deutschen Bank wird vorgeworfen, 10 Milliarden Dollar aus Russland nach London transferiert zu haben. Wir versuchen zu ergründen, wie das genau ging. Eigentlich sollten solche Summen doch auffallen, vor allem wenn Moskau und London Hand in Hand arbeiten mussten. (Einer der Knaller an der Geschichte ist die Strafe, die in Moskau verhängt wurde …)

Zweitens (ebenfalls sehr schönes) Thema: Todesarbitrage mit Hedgefonds. Interessante Lücke in einem auf dem US-Markt gängigen Wertpapier. Bei diesen gab es eine höher als normal ausfallende Ausschüttung an einen zweiten (üblicherweise LebenspartnerIn), wenn der Besitzer verstirbt. Also quasi eine Kombination aus Wertpapier und Lebensversicherung. Und wenn man nun ausreichend viele Beschäftigte in Krankenhäusern kennt, kann man den unheilbar Kranken ein (unmoralisches?) Angebot machen …

Danach noch ein paar News: Ich zu Apples Steuernachzahlungen, Marco hat was zu Fonds und wir beide noch etwas Senf zu unserem Dauerthema Rocket Internet, wo es eine ziemlich dicke Abschreibung gab, die wohl gleich zwei Dickfische (im Rocket Internet Slang früher "Proven Winners" genannt) getroffen hat: Die Global Fashion Group (war zum Aufnahmezeitpunkt bekannt; Bewertung fast gedrittelt!) und Home 24 (Bewertung fast halbiert, sickerte nachher raus).

Zum Abschluss noch einen Überblick über das Hörerfeedback, am spannendsten dabei wohl der "Regiomat", mit dem Bauern ihre Waren direkt an den Endkunden verkaufen können, ohne Hofladen mit komischen Öffnungszeiten und ohne Personalkosten.

Mikro017 Schöner Sterben mit Hedgefonds

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Apples Steuerstrategie und die EU-Nachforderung - Und warum sich eigentlich die USA aufregen müssten …

Ok, Kurzbeschreibung dessen, was Apple gemacht hat.

Apple hat (scheinbar; Erläuterung folgt) hohe Gewinne in Europa eingefahren. Überschlagen so 120 Milliarden Euro von 2003-2014. Steuern gezahlt hat Apple auf diese Gewinne aber so gut wie keine. Grund: Die Gewinne sind fast komplett bei der irischen Tochter aufgeschlagen. Die Niederlassungen in den anderen europäischen Ländern haben kaum Gewinne erwirtschaftet. Über eine Steuersparkonstruktion, die so nur in Irland (mit Hilfe der Niederlande) möglich ist, wurden diese Gewinne quasi nicht besteuert. In Irland fallen zwar eh schon niedrige Steuern an (12,5%), zusätzlich kann man diese Steuern noch verringern, indem man das Geld über eine Lizenzvergabetochter in eine Steueroase "absaugt".

Die EU sieht das nun als unerlaubte Subvention und verlangt von Irland, die 13 Milliarden Euro zu wenig gezahlter Steuern von Apple zurückzufordern. Apple fühlt sich veräppelt (hehe), unter anderem weil die Forderungen bis 2003 zurückreichen. Und Irland möchte die Steuern auch nicht eintreiben, weil man das eigene Geschäftsmodell Steueroase gefährdet sieht.

Die Details sind nicht so wichtig (die habe ich auch schon mehrfach erläutert), es geht mir um etwas anderes.

Warum sind die Gewinne in Irland angefallen? Weil Apple das wollte. Und wie kann man das erreichen? iPhones werden zu festgelegten Preisen an die Apple-Läden verkauft. In diesem Fall war der Preis, den Apple Europe in Irland verlangt hat, hoch. Die Geräte gingen also für angenommene 500 Euro an den Apple Store nach Oberhausen. Dieser hat das Gerät für 600 Euro (+Umsatzsteuer) an mich weiter verkauft (ich Junkie, ich …). Apple Europe selber hat die Geräte für 200€ von der Apple Zentrale eingekauft. Die Apple Zentrale hat also kaum Geld verdient. Apple Irland jede Menge, der Apple Store Oberhausen als Händler wiederum fast nichts (er muss ja auch noch Personal, Miete, etc. bezahlen).

Warum akzeptieren die Steuerbehörden das? Im Fall der deutschen Steuerbehörden ganz einfach: Der Apple Store Oberhausen ist ein reiner Händler. Händler haben im Durchschnitt ziemlich niedrige Margen. Solange die Einkaufspreise für iPhones, die der Apple Store und sagen wir mal der Media Markt bezahlen, relativ ähnlich sind, kann das Finanzamt nichts machen (was auch richtig ist, das stimmt ja so alles).

Der Knackpunkt am Deal ist der Preis, zu dem Apple Irland die iPhones von der Zentrale einkauft. Hier könnte nämlich auch eine ganz andere Summe stehen. Und wenn Apple nicht will, dass viel Gewinn in Irland anfällt, könnte Apple ganz problemlos die iPhones aus der Apple Zentrale für 500 Euro an den Apple Store Oberhausen verkaufen. Dann wäre der Gewinn, der jetzt in Irland angefallen ist, in den USA entstanden. Und auch dort versteuert worden (wie hoch ist schwierig zu sagen, die USA haben mit Delaware praktischerweise eine Steueroase im eigenen Land). Aber wichtiger als Höhe des Steuersatzes ist die Feststellung, dass der eigentlich Beschissene in der Geschichte nicht Irland, Deutschland oder die EU sind, sondern die USA.

Denn bei einer normalen, natürlich Firmenkonstruktion landet der Hauptteil des Gewinns immer dort, wo der Sitz der Firma ist. Wenn BMW ein Auto in Italien verkauft, gehen die (angenommenen) 25% Marge auch nicht zur Hälfte an den Händler in Italien und zur anderen Hälfte nach München, sondern zu einem großen Teil nach München und nur zu einem Bruchteil nach Italien.

Wenn ihr jetzt das Gefühl habt, dass das internationale Steuersystem ziemlich kaputt ist, liegt ihr damit nicht ganz falsch …

Deutschland als Sitz vieler durchaus profitabler und auch exportorientierter Firmen bekommt bei einer solchen internationalen Steuerberechnung deutlich mehr Steuern ab als wenn man die Gewinne hälftig verteilen würde.

Danke an @DavidSchuppel, der mir die internationale Steuerberechnung gestern auf Twitter noch kurz bestätigt hat (damit ich hier keinen Mist erzähle).

Vielleicht kann man jetzt auch ein wenig nachvollziehen, warum sich Apple veräppelt fühlt. Apple muss jetzt Gewinne in Irland versteuern, die bei "normaler" Verrechnung nie in Irland angefallen wären. Klar, es ist leicht zu sagen: Pech gehabt. Ihr wolltet den Steuerzahler betuppen, dann geschieht euch das recht. Hättet ihr doch einfach in den USA die Steuern bezahlt. Allerdings zeichnet sich ein Staat auch dadurch aus, dass er verlässliche Steuergesetze macht. Und an diesem Grundsatz kratzt die EU gerade gewaltig.

P.S. Ich habe keine Ahnung, ob Apple bei einer normalen Steuerzahlung in den USA mehr Steuern gezahlt hätte. Wahrscheinlich schon, aber mit der Steueroase Delaware kann man auch komische Steuersparkonstruktionen bauen.

P.P.S.: Der Gedanke kommt von oditorium, der auf Twitter auch eine "On-the-Back-of-an-envelope"-Berechnung gemacht hat, die bei einer "natürlichen" Firmenkonstruktion angefallen wäre.

Die geht etwa so (habe die Zahlen etwas angepasst): Gewinn von Apple im Zeitraum, der von der Steuernachzahlung betroffen ist: Etwa 120 Milliarden Euro. Bei der Marge von Apple dürfte das einem Rohumsatz von etwa 200 Milliarden Euro in Europa entsprochen haben. Rechnen wir hier mit einer Marge von 5%, was eher großzügig für einen Händler ist (oditorium rechnet mit 2,5%), macht das 10 Milliarden Euro Gewinn in Europa (siehe oben, der Hauptteil des Gewinn fällt am Hauptsitz in den USA an; in diesem Fall 110 Milliarden Euro). Auf diese 10 Milliarden Euro Gewinn hätte Apple in Irland 12,5% Unternehmenssteuer bezahlen müssen. Macht 1,25 Milliarden Euro. Ziemlich weit weg von den 13 Milliarden (plus 4-6 Mrd. Euro Zinsen), die die EU jetzt haben will. In den USA wären dagegen wohl grob 30 Milliarden Euro Steuern angefallen (die es nun gar nicht gab; es sei denn, Apple holt das Geld aus den Steueroasen in die Heimat zurück, dann müssen die Steuern nämlich in den USA bezahlt werden).

Was bleibt: Die EU fordert 13 Milliarden Euro plus Zinsen, obwohl bei "natürlicher" Konstruktion kaum mehr als 1,25 Milliarden angefallen wären. Und die USA vermissen hingegen etwa 30 Milliarden Euro Steuern, die ihnen über die Steuersparkonstruktion entgangen sind.

Tja, alles nicht so einfach nicht … Schimpfen auf Apple ist leicht. Aber der Staat (v.a. Irland), hat dazu gehörig beigetragen.

Update (05.09.16):

Zwei Nachträge:

Die SZ stellt einen Vorschlag für ein gerechteres Steuersystem vor:
Wie ein gerechteres Steuersystem aussehen könnte.
Dieses basiert darauf, dass man die Verteilung der zu versteuernden Gewinne nicht vorrangig den Firmen überlässt, sondern diese nach Umsatzanteilen auf die Länder verteilt. Es könnten noch weitere Parameter wie die Mitarbeiterzahl zur Feinsteuerung hinzugefügt werden. Auf jeden Fall würden in der Konsequenz die Gewinne und damit auch die Steuern gleichmäßiger über die Länder verteilt. Verlierer bei einem solchen Vorgehen wären die Länder, die viele multinationale Konzerne mit hohen Exporten haben. Also auch Deutschland (Auto, Maschinen, …) oder die USA (Konsum, Pharma, Software, …).

Die FAZ hat die Steuersätze der deutschen Apple Stores recherchiert und (wenig überraschend) sind diese nicht sonderlich hoch.
So viel Steuern zahlen die deutschen Apple-Stores.

Kurzversion: Es gibt zwei Apple-Gesellschaften in Deutschland. Die Apple Stores selber erwirtschaften trotz mehr als 400 Millionen Euro Umsatz so gut wie keinen Gewinn und zahlen daher auch kaum Steuern. Profitabel hingegen ist die Apple GmbH, über die der Verkauf von iPhones, iPads, Macs, etc. abgewickelt wird (zumindest in Teilen). Diese hat bei gut 110 Millionen Euro Umsatz knapp 40 Millionen Euro Gewinn eingefahren und davon gut 12 Millionen Euro Steuern abgeführt. Diese Steuerquote von ungefähr 30% ist völlig im Rahmen dessen, was die Steuergesetze so vorsehen. Fasst man das alles zusammen, ist die Steuerquote von Apple Deutschland (gesamt) höher als das, was ich vermutet hätte. Ich hätte gedacht, dass Apple quasi nur den extrem margenarmen Handelsteil in Deutschland versteuert und den Rest über Irland abwickelt. Aber immerhin fallen für Teile des Handels durchaus signifikante Gewinne an und es werden auch Steuern gezahlt. Über alles gerechnet gibt es auf Umsätze von mehr als 500 Millionen Euro gut 51 Millionen Euro Gewinn (Marge etwa 10%) und darauf werden etwa 14 Millionen Euro Steuern bezahlt (Steuerquote 27,5%). Das ist definitiv nicht außergewöhnlich wenig. Gäbe es die Konstruktion mit Irland nicht und die Apple Stores Deutschland würden die Hardware direkt bei Apple USA einkaufen, wären die Steuereinnahmen in Deutschland wohl kaum höher.

Mikro 016 (und 015): Wirtschaft zum Hören. Mit Robo-Advisor-Kritik, Apple, und unser täglich Brot (Mehl), Milch und Bier. Und wie die Supermärkte Preiserhöhungen verstecken.

Dafür dass unsere Themenliste so kurz war, ist es mal wieder ganz schön lang geworden. Das angekündigte Deutsche Bank Thema mussten wir leider streichen, weil uns nicht 100%ig klar geworden ist, wie /genau/ die Deutsche Bank das Geld von Moskau nach London geschafft hat. Wurden die beiden Aktientransaktionen in Moskau (Kauf) und London (Verkauf) intern auf EIN Depot verbucht und darüber quasi die Aktien von Moskau nach London geschoben? Wenn das jemand weiss, freuen wir uns über einen Kommentar; uns wurde das weder im New Yorker Originalartikel, noch in der Manager Magazin Version klar.

Wir hatten aber auch so genug zu besprechen, kritisieren und zu erklären. Nachdem Marco die Gebührenstruktur und vor allem die Performancedarstellung des N26-Kooperationspartner Vaamo in einer älteren Folge schon kritisiert hat, habe ich einen anderen Robo-Advisor (einen automatisierten Depot-Vermögens-Verwalter gefunden, der mit einer Mindestanlage von NULL Euro und einer monatlichen Mindestsparrate von EINEM Euro an den Markt geht. Uns ist völlig unklar, wie sich das jemals (für den Anbieter) rechnen soll und wieso er solche garantiert unprofitablen Kunden umwirbt. Diese müssen schließlich alle anderen Kunden mitfinanzieren. So wird das nichts mit der Revolution der Anlageberatung, sage ich (obwohl ich das Produkt an sich mag), und Marco beschreibt, was er lieber hätte. Und daran zeigt sich, wer noch immer die Hauptkonkurrenz der Fintechs darstellt: Die Banken, auch wenn sie olle Dinosaurier sein mögen.

Dann gibt es noch gaaanz kurz (echt jetzt!) was zum Niedrigzins. Zu Markt und Milch und wie die Supermärkte und Lebensmittelhersteller versuchen, Preiserhöhungen zu verstecken. Und weil wir da schon bei Lebensmitteln waren, gibt es auch noch etwas zum Lebensmittel Nummer 1:  Bier … (Premiere!)

Und weil ich es unbedingt wollte, lasse ich mich noch etwas über der 13-Milliarden-Steuernachzahlung von Apple an Irland aus …

Dadrüben hören:
Mikro016 Eine wirkliche Revolution im Banking
und abonnieren.

Und wenn's unbedingt sein muss, hier:



Kommentare aber bitte nur drüben, sonst zerfasert das.

Mikro 015 gab es natürlich auch, und wer nicht nur hier liest, sondern drüben abonniert hat (sagte ich schon, dass ihr das tun sollt?), hat das auch bestimmt schon lange weggehört …

Darin haben wir das Thema Negativzins auf Mikro 013 nochmal aufgegriffen (weil es Feedback gab), und Marco regt sich ein wenig über Unister und die Agenda 2010 auf oder besser, was einige Medien zu diesen Themen so schreiben.

--> Mikro015 Negatives Agendasetting beim Zins

Wir freuen uns wie immer über Feedback, Anmerkungen, iTunes-Kritiken, Kommentare, Weiterempfehlungen und nicht zuletzt über Themenvorschläge.
Und noch eine Frage: Nutzt jemand das Soundcloud-Player-Plugin hier oben auf der Seite oder können wir uns das klemmen (kostet nämlich)?

Tippspiel-Start

Ich bin erkältet (glaubt mir kein Mensch angesichts der 30-Grad draußen, ist aber die bittere Wahrheit). Bevor ich es vergesse, daher kurz der Hinweis auf mein Tippspiel.

Kicktipp

Regeln wie beim letzten Mal, also NICHT im Totomodus wie bei der EM. Ihr tippt das konkrete Ergebnis. Sieg/Niederlage richtig gibt 2 Punkt, Sieg/Niederlage richtig UND richtige Tordifferenz (also Tipp: 3:1 oder 4:2 oder 5:3 oder 6:4, Ergebnis 2:0) bringt 3 Punkte, 4 Punkte gibt es, wenn das Spiel exakt wie getippt ausgegangen ist. Beim Unentschieden gibt es als Ausnahmeregel nicht 3, sondern 2 Punkte, obwohl man beim Unentschieden naturgemäß die Tordifferenz von Null immer richtig hat (hat man das Ergbenis ganz richtig, gibt es die normalen vier Punkte). Die Tippabgabe ist jeweils bis zum geplanten Start des Spiels möglich (ihr könnt die Sonntagsspiele also auch noch sonntags tippen).

Denkt an die Bonusfragen. Dafür habt ihr (wenn alles klappt) allerdings etwas länger Zeit (weil ich so spät schreibe), die Tipps sollten bis inkl. 31.8. möglich sein.

Zur Vorbereitung:

Rasenfunk Saison-Vorschau (knapp vier Stunden-Podcast):

Saisonvorschau zu allen Bundesligateams (darin DIE erste überzeugende These, warum der ICE so oft durch Wolfsburg fährt …)

Dort wird der BVB interessanterweise schwächer gesehen als in der Vorsaison, dabei fand ich das Super-Cup-Spiel gegen Bayern bärenstark. In der ersten halben Stunde klar besser, danach auf Augenhöhe. Das einzige, was nicht passte, war das Ergebnis.

TRIKOTMEISTER 2016 - Nein, Bayern ist es nicht!

Und ein kleiner Hinweis zu der Bonusfrage mit den ersten Trainerentlassung:

Die Rangliste für die Trainerentlassungswahrscheinlichkeit:

Skripnik, Werder Bremen (2.50)
Meier, Darmstadt 98 (5.50)
Kovac, Eintracht Frankfurt (9.00)
Kauczinski, FC Ingolstadt (9.00)
Schuster, FC Augsburg (9.00)
Dardai, Hertha BSC (9.00)
Labbadia, Hamburger SV (13.00)
Weinzierl, Schalke 04 (15.00)
Nagelsmann, 1899 Hoffenheim (15.00)
Hecking, VfL Wolfsburg (15.00)
Hasenhüttl, RB Leipzig (19.00)
Schubert, Borussia Mönchengladbach (23.00)
Stöger, 1. FC Köln (26.00)
Schmidt, 1. FSV Mainz 05 (29.00)
Schmidt, Bayer 04 Leverkusen (41.00)
Streich, SC Freiburg (51.00)
Tuchel, Borussia Dortmund (81.00)
Ancelotti, FC Bayern München (81.00)

Werders Skripnik Top-Kandidat auf erste Trainerentlassung der Saison

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch schon einen Tabellentipp in den Kommentaren abgeben, ich lasse das zweite Spielchen dieses Jahr aber bis vor dem zweiten Spieltag auf. Mir sind bisher zu wenig Tabellentipps vor die Linsen gelaufen (nur den Tipp vom Rasenfunk habe ich gesehen). Den Tabellentipp der letzten Saison habe ich noch nicht ausgewertet, irgendwie kommen mein Python-Skript und meine Kopfberechnung auf unterschiedliche Ergebnisse … Muss ich mir noch mal bei weniger Schädel und weniger Temperatur anschauen.

Die Art des Tipps sollte in etwa so aussehen:



Nett wäre es, wenn ihr kurz davor schreibt, warum ihr die Mannschaften so seht.

Update (18:55):

Handelsblatt Tipp ist da:

Handelsblatt: Die Bayern geben den Takt vor

Uodate 2 (19:01)

FAZ: Das ist unsere Bundesliga-Abschlusstabelle

Pressewüste in Österreich. Und der Zins, ist auch nicht mehr, was er mal war bzw. für einige doch …

Marco und ich haben mal wieder gequatscht.

Ihr könnt es hören und kommentieren:

Mikro014 Kein Kredit für Wirtschaftszeitungen

Wir wühlen uns durch die Nachrichtenlandschaft, greifen man wieder das Thema Negativzinsen auf (wie irgendwie nicht das bewirken, was sie bewirken sollten) und dann als Ausgleich die bekannten Wucherzinsen, mit denen in den USA aktuell bei Autokrediten wieder ein großes Rad gedreht wird.

Wir freuen uns wie immer über jeden Hörer, jede Weiterempfehlung, jede Rezension bei iTunes, und jede Art von Feedback (und selbst über schnöden Zaster, den ihr dadrüben jetzt per Paypal-Button auf unser Konto überweisen könnt. Oder jedes Buch, das ihr von unseren Amazon-Wunschlisten wegkauft …



Btw: Es gab natürlich auch eine Folge 13, die erste nach meinem Urlaub, die ich euch hier in aller Gemeinheit vorenthalten habe, damit ihr das Blog/den Podcast darüben abonniert …

Mikro013 Die Verlustgarantie!

Dabei geht es um einen Sparplan von N26, nachrangige Anleihen (gern genommen vom Emittenten, leider oft sehr nachteilig für den Käufer), es geht um eine Studie zur Macht der Fondsgesellschaften und jede Menge Hörerfeedback zu den Folgen davor.

Sendungsankündigung Mikro013 für den 11.08.16

Kurzer Hinweis zu einem kleinen Experiment zu unserem Podcast: Wir haben die Themen mal vorab festgelegt und schauen mal, ob es vielleicht von Euch vorab schon Fragen oder interessante Hinweise zu den Themen gibt.

Wie immer drüben im Blog des Podcasts: --> Sendungsankündigung Mikro013 für den 11.08.16

Podcast - Mikro012 Die Pokémonsteuer (und Mikro011 und Mikro010)

Damit euch nicht langweilig wird, während ich in Südtirol Kühe umschubsen gehe :)

Ich habe die letzten beiden Folgen hier nicht verlinkt, weil ich gerne hätte, ich das ihr das Dingen dadrüben abonniert. Da gibt es die Info immer zuerst und da soll auch die Diskussion dazu stattfinden (möchte das nicht über zwei Blogs zerfleddern; ich habe eh viel zu wenig Feedback, da möchte ich das wenigstens gesammelt sehen).

Zur Folge 012:

Mikro012 Die Pokémonsteuer

Ich werden zum Verfechter neoliberal niedriger Steuersätze (zumindest fühle ich mich nach der Diskussion fast schon so; nun gut, habe 2 Wochen Urlaub, um mich von dem Schrecken zu erholen ;) ). Es geht um die Erbschaftssteuer und den Vorschlag von ifo-Chef Clemens Fuest, eine Flat-Rate von 8% auf alle Vermögen zu erheben. Ich bin grundsätzlicher Freund eines relativ niedrigen, aber für alle Vermögensklassen gleichen Steuersatzes (sonst kassiert das BVG die Steuer eh wieder), bin aber gleichzeitig Gegner einer Vermögenssteuer, allein schon weil das dann eine jährliche Erhebung der Vermögenswerte nach sich ziehen würde. Nicht ganz unerwartet bekomme ich in den Kommentaren kontra …

Zum Start gibt es aber ein paar Gedanken zu dem popkulturellen Hype-Thema der letzten zwei Wochen: Pokémon Go. Der Aktienkurs von Nintendo hat sich mehr als verdoppelt, die Börsenbewertung von Nintendo ist inzwischen höher als die von Sony. Schon bemerkenswert, für eine Firma, die ich persönlich schon mehr oder weniger abgeschrieben habe. Zumindest solange Nintendo nicht beginnt, endlich die 2 Milliarden (geeigneten) Smartphones mit ihrer Software, ihren Marken und ihren Spielen zu adressieren. Jetzt hat Nintendo einen Knaller, profitiert aber anscheinend nur zu einem Bruchteil davon. Trotzdem könnte das die zukünftige Strategie von Nintendo über den Haufen werfen, Marco sieht das aber anders als ich.

Und als drittes Thema beschäftigen uns mit Nordstream, der neuen Gaspipeline, die möglicherweise von Russland nach Deutschland gebaut wird. Sie soll ohne die üblichen Wege auf dem Land (sprich durch Polen und/oder die Ukraine) gebaut werden. Das hat natürlich geostrategische Auswirkungen auf Osteuropa, aber auch wirtschaftliche. Vor allem erhöht es die Abhängigkeit Deutschland (und Mitteleuropas) von russischem Gas, etwas was man eigentlich gar nicht wollte. Ursprünglich sollte die Gasversorgung diversifiziert werden und andere Lieferländer hinzugenommen werden. Unter anderem war vor ein paar Jahren Flüssiggas ein großes Thema und wir fragen uns, was daraus wohl geworden ist. (Da ich seit der Aufzeichnung ein paar Dinge dazugelernt habe, wird das Thema in der nächsten Folge noch einmal kommen).

Zum Schluss gibt es einen kurzen Nachrichtenüberblick (v.a. ein paar Nachklapps zu Themen, die wir schon mal hatten) und die neue und ab jetzt ständige Rubrik Feedback: Aber hört selbst.




Es gab auch zwei Folgen, die ich hier bisher noch nicht verlinkt hatte (ihr sollt ja auch dadrüben abonnieren …). Da ich aber bald zwei Wochen im Urlaub bin, hole ich das nach. Wer die Folgen noch nicht gehört hat, sollte die Pause damit locker überleben ;) Es waren dank die Mega-Themas Brexit auch (wie die aktuelle) Folge(n), die deutlich über unsere angestrebte eine Stunde Länge hinausgingen.

Mikro011 kurz angerissen:

Mikro011 Die EU löst Bankenkrisen aus

Themen sind (zum dritten Mal) Brexit, die Bankenkrise in Italien (und was die Regulierung dafür kann oder warum sie sowas vorher nie merkt), die Kommunikationskrise bei Number26, und noch ein Nachklapp zu Edeka-Kaisers und der vom OLG Düsseldorf kassierten Ministererlaubnis.



Zu 010:


Mikro010 Neoliberalismus macht dumm (toller Titel, den sich Marco da ausgedacht hat. oder?)


Themen: Brexit (zum zweiten Mal), die gloable Einkommensverteilung
(der Elefant zum besseren Verständnis hier verlinkt: ),
und basierend auf Hörerfeedback eine Diskussion darüber, ob nur die öffentliche Verwaltung ein bürokratisches Verwaltungsungeheuer ist oder ob große Firmen nicht genauso die selben Probleme haben …



Viel Spaß beim Hören und wie immer freuen wir uns über jedes Feedback (wo habt ihr ja jetzt schon dreimal gelesen). Flattert mich, schickt mir Knete, Kekse, Bitcoins, oder Bier :)

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