Der Lachs als Dünger für Kanada ...

... doofe Überschrift ...

Mal wieder im Spiegel: Ein interessanter Artikel über einen Zusammenhang im Ökosystem, der mal wieder klar macht, wie wenig wir da bisher verstanden haben ...

Wenn Lachse zurück an ihren Geburtsort kommen, legen sie dort ihre Eier ab, es werden neue Lachse geboren, die dann ins Meer schwimmen und irgendwann zurückkommen, Eier legen, etc. pp.

Aber das ist nur der bekannte Teil der Geschichte. Interessant ist, wie stark dieser Prozess die Umwelt beeinflusst. So leben die jungen Lachse direkt und indirekt von Ihren Eltern. Direkt, weil die teilweise ihre Geschwister(eier) fressen, indirekt, weil durch die sterbenden Eltern jede Menge lachsleichenfressende Viecher im Wasser rumschwimmen. Die die jungen Lachse dann gerne fressen. Selbst die Bären könnten ohne die zusätzlichen Nährstoffe des Lachses kaum überleben. Und die Bäume in den Lachsregionen wachsen stärker als normal und man kann in ihnen Kohlenstoff aus dem Meer nachweisen.

Ein großer Teil des ökologischen Systems in z.B. Kanada hängt also massiv davon ab, dass jedes Jahr Lachse zurückkommen und dort sterben. Und dann meinen wir, dass man durch die simple Manipulation eines Gens in der Baumwolle ein Problem lösen können. Klar, dass eine Problem wird gelöst, aber die anderen werden alle schlimmer...

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