Endlich! Ein wirklich offenes Linux Handy!

Heise hatte das schon vor ein paar Tagen, aber viel mehr Details gibt es im open-ezx Blog.

Endlich ein wirklich offenes Phone. Endlich hat mal ein Hersteller den Mut, sich die richtigen Leute aus der Community zu holen und nicht ein Haufen schrottigen Code zu entwickeln, der dann nur halb oder gar nicht offen ist und permanent das Rad neu erfindet.

Jetzt gibt's endlich ein Handy mit standardisiertem Kernel, mit einem bewährten Build-System und einem Haufen Software Komponenten, die sich in der Praxis bewährt haben (natürlich alles offen). Dass der GPS Teil nicht komplett offen ist, naja, Hauptsache das hat ne gute API. Und der GSM Teil ist auch nicht offen, aber solange ich auch da alles ansteuern kann, ist das auch kein Problem (außerdem ist der GSM Teil sehr kritisch, denn für sowas braucht man ja eine Zulassung. Und wenn ich da per Open Source drin rumwurschteln darf, wird es da mit Sicherheit keine Genehmigung für geben).

Kurzum. Toll! Ich werde das Teil kaufen, außer der Akku ist total schrottig oder der Preis ist viel zu hoch (>500 Euro). (Oder das iPhone wird der Hammer ...)

Das Sharp damals der Zaurus hat sterben lassen, war an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Statt mit der Community zusammenzuarbeiten, hat man seine Ressourcen mit der Pflege eines speziellen Kernels verschenkt.

Und Motorola kann mit seinen Pseudo-OpenSource-Linux Handies jetzt auch nach Hause gehen. Wer so gaga ist und auf seine Handies einen SE-Linux Kernel packt, dessen einzige Aufgabe es ist, Änderungen der Community zu verhindern, hat Linux irgendwie überhaupt nicht verstanden.

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