Finanzamtsauskünfte kosten demnächst

Geile Idee: Erst Gesetze machen, die keiner versteht und dann die Hilfe kostenpflichtig machen (hört sich ein bisschen wie Elektronik oder Software plus 0900-Nummer an). Also der Staat sollte an die Börse gehen. Das Prinzip kann man beliebig weiterdrehen, eine Konkurrenz für den Staat gibt es ja nicht.

Nachdem man Steuerberaterkosten (teilweise) nicht mehr absetzen darf, damit nun der nächste Hammer. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Aber was soll man sagen? Die Auskunft ist natürlich aufwändig. Die Gesetze sind halt kompliziert. Und die Beamten blicken doch selber nicht mehr durch. Da dauert's. Und dafür muss man kassieren. Die Kosten, die auf der anderen Seite anfallen (bei den Bürgern) interessieren ja keinen, weil die nicht in Heller und Pfennig gemessen werden. Sind halt nur ein paar Stunden/Tage Freizeit weniger.

Naja, Kirchhoff und Merz hat man in Deutschland ja zur Hölle gejagt. Der Deutsche liebt scheinbar seine "gerechte" Steuergesetzgebung, in der es für alles eine Ausnahme geben muss. So dass nur noch 2 Prozent der Bevölkerung das raffen. Komisch, an der Schule ist der Unterricht schon ungerecht, wenn 2% der Schüler das nicht kapieren. Es sollte mal jemand Unterricht machen, der so verständlich ist wie unsere Steuergesetze ...

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