Ja mehr man liest, desto schlechter legt man an ...

Ist das Handelsblatt demnächst Pleite, wenn sich das herumspricht?!?

Interessant, interessant. Die FAZ berichtet über eine italienische Studie, die untersucht hat, wie der Zeitaufwand für das Aktiendepot bei Privatanlegern und die Performance zusammenhängt. Und das Ergebnis steht schon in der Überschrift. Je mehr man liest, desto schlechter wird die Performance (wobei hier die Sharpe-Ratio untersucht wird, ein Verhältnis aus Risiko und Performance. Eine sinkender Wert kann zwei Sachen bedeuten: a) dass die Performance gesunken ist und/oder b) dass das Risiko gestiegen ist).

Das ist schon sehr überraschend! Die beste Sharpe-Ratio hat der Anleger, der sich gar nicht um sein Depot kümmert!

Aber der Artikel erklärt das schön. Denn die, die von der Börse besessen sind, lesen viel. Auf der Suche nach dem heißen Tipp. Nach dem Goldexplorer, der demnächst explodieren wird. Je unbekannter, desto besser. Desto mehr kann man recherchieren. Desto mehr kann man damit auf der nächsten Party prahlen. Desto spannender wird das Investment. Aber Performance bringt das nicht. Zumindest nicht, ohne gleichzeitig ein deutlich höheres Risiko mitzubringen.

Ja, vielleicht ist das mit den dummen Bauern und den dicken Kartoffeln so ähnlich ...

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