15 Milliarden Ausgaben: für den Arbeitsmarkt: Nutzenanalyse keine!

OK, keine stimmt *jetzt* nicht mehr. Denn jetzt sind immerhin schon ein sattes Drittel der Gesamtausgaben untersucht worden. Ernüchterndes Ergebnis: Nur magere 28% entfalten eine wissenschaftlich belegbare positive Wirkung. Sprich: Für den Staat kommt mehr bei raus als reingesteckt wird. Die sinnvollen Maßnahmen sind u.a. die Förderung von Existenzgründern, befristete Zuschüsse für Neueinstellungen, Weiterbildung und Vermittlungsgutscheine. Der ganze andere Teil entfaltet keine positive (finanzielle) Wirkung.

Puh. Wenn man das mal ausrechnet, liegt nur für (0,28*0,33=0.942) für weniger als 10% der Gesamtausgaben eine nachweislich positive Wirkung vor. Man könnte auch sagen, dass die Politiker ohne mit der Wimper zu zucken, 15 Milliarden pro Jahr ausgeben, ohne sich mal zeitnah Gedanken zu machen, ob bzw. was davon überhaupt etwas nützt. Wenn man mit dem Geld nicht mehr auskommt, erhöht man halt die Steuern

Ich habe ja schon des öfteren geschrieben, dass mir schleierhaft ist, warum in Deutschland bei jedem Problem reflexartig nach dem Staat als Problemlöser gerufen wird. Wenn jemand eine miserable Bilanz aufzuweisen hat, ist es genau dieser angebliche Problemlöser. Der Sozialstaat ist krank, das Gesundheitssystem ist kaputt, die Rentenkasse ist ein Desaster und die Arbeitsmarktpolitik auch.



Nachrichten - Wirtschaft - FAZ.NET - Arbeitsmarktpolitik: Nur 28 Cent je Euro zahlen sich aus

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