Kurz vor dem Durchbruch bei Solarzellen?

Es geht um Solarzellen, die im Dünnschichtverfahren hergestellt werden. Dabei kann die erwähnte Firma FLISOM komplett auf Silizium (dem aktuellen Flaschenhals und Kostentreiber) verzichten. Das Material kann auf handelsüblichen Polymerfolien (Kunststoff) aufgebracht werden und ist daher sogar flexibel.

Der Wirkungsgrad beträgt beeindruckende 14% (Weltrekord). Die Firma ist ein Spin-Off der ETH Zürich, die wissen also, was sie tun.

Aktuell ist das ganze noch teuer. Sinn macht es daher nur, wenn die Flexibilität und/oder die Leichtigkeit für die Anwendung wichtig sind. Z.B. könnte man das schon heute auf die Handy-Hülle packen. Oder als ausrollbare Folie auf die Rucksack oder das Zelt.

Das Produktionsverfahren scheint die aber im Griff zu haben. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will man die aktuell modernsten Technologien nochmal um 70 bis 80% unterbieten. Damit hätten wir dann eine komplett wettbewerbsfähige Stromerzeugung aus Sonnenenergie (und die Dächer vollgeflanscht mit altmodischen Silizium-Solarzellen, für die wir noch 20 Jahre lang jedes Jahr 4 Milliarden Subventionen zahlen müssen. Manchmal muss man sich vorher überlegen, wann man wieviel Geld in die Produktion steckt und wann wieviel in die Forschung).



Monday view: Cheap solar power poised to undercut oil and gas by half | Monday View | Columnists | Business | Money | Telegraph

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