Solarzellen zum Selberbauen

Die Überschrift des Telepolis-Artikels ist auch nicht viel anders ...

Aber so toll sich die Idee anhört, wenn die Teile nur 2% Wirkungsgrad haben und so grundsätzliche Probleme wie die Haltbarkeit noch nicht gelöst sind, kann das auch nicht so toll sein. Dass das Aufbringen der Farbschicht sehr einfach ist, ist ja toll, aber wenn ich trotzdem dann zwei Glasscheiben bei 600 Grad aufwändig miteinander verkleben muss, bringt das auch nicht so viel. Und wenn ich dann einen Wirkungsgrad herausbekommen, der nur 2% beträgt (klar an der Verbesserung wird gearbeitet), fallen die Transport- und Installationskosten massiv ins Gewicht. Auch die Elektronik zur Einspeisung des Stroms muss ja unabhängig von den Kosten für die Solarzellen gezahlt werden. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich Solarzellen in Deutschland lohnen, wenn sie einen Wirkungsgrad von weniger als 10% haben und die übliche Dachmontage benötigen.

Das von mir vor kurzem verlinkte System, das Solarzellen auf Kunststofffolien aufbringt, scheint mir viel versprechender zu sein. Erstens scheint der Wirkungsgrad dort höher zu sein und zweitens ist das Material flexibel. Damit ergeben sich ganz neue Einsatzmöglichkeiten.



TP: Solarzellen aus der Druckerpresse

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