CO2 einfangen durch den künstlichen Wald

Slashdot hat heute einen Artikel über eine neue Methode CO2 aus der Atmosphäre einzufangen und zu speichern. Dann einfach verbuddeln (alte Bergwerke, etc.) und fertig. Mglw. brauchen wir ja sowas, um das (vermeintliche?) CO2 Problem zu lösen.

Die Erklärung im Slashdot Aufmacher ist naja OK, die verlinkte Adresse aber definitiv lame. In der Diskusion finden sich aber die wirklich interessanten
Sachen, u.a. eine wesentlich bessere Erklärung des Verfahrens im
Discover Magazine. Der Forscher nennt sein System übrigens "Synthetischer Baum".

Und weiter unten findet sich noch folgender sehr interessanter Artikel zu einem Verfahren, bei dem man CO2 in CO und O zerlegt. Beides einzeln kann man gebrauchen. CO mglw. sogar um direkt daraus Ethanol zu machen (siehe meinen Artikel von gestern). Spannend ist daran vor allem, dass das ganze quasi wie ein Chip funktioniert (oder eine LED oder eine Solarzelle). Sprich man hat nur ein entsprechend bearbeitetes und dotiertes Stück Silizium und das spaltet dann mit Hilfe der Sonnenstrahlung das CO2 auf. Gut, mit dem Silizium klappt es nicht, weil Silizium nicht genügend Energie von der Sonne einfängt, um die Zerlegung zu schaffen, aber mit Gallium-Arsenid meinen die Forscher das hinzubekommen.

Das ist natürlich alles noch in einem sehr frühen Forschungsstatus, aber wenn man es wirklich schaffen könnte, mit Hilfe von Sonnenlicht das CO2 aus der Atmosphäre einzufangen und dann durch Bakterien in Ethanol umzuwandeln, hätte man wohl den heiligen Gral der Energieversorgung gefunden. Sobald man die Sonnenenergie nutzen kann, verfügt man ja über eine unendliche Energiequelle und mit der Umwandlung in Ethanol hat man die Energie in einer Form, die sich gut speichern lässt und in Autos und Heizungen verbrannt werden kann (ohne die ganze Infrastruktur neu aufbauen zu müssen).

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