Depotabsicherung über Agrarprodukte?

Interessanter Artikel bei The Street.

Die Grundfrage habe ich mir ja auch schon gestellt. Warum reagiert Gold (und Silber) bei Kurseinbrüchen und einer (möglicherweise ziemlich üblen) Krise so gut wie gar nicht mehr? Früher sprang Gold immer an, wenn irgendwo eine Krise auf dem Radar erschien. Im Gegenteil: Gleichzeitig mit den Aktienkursen sinken auch die Goldkurse. Ist der Mythos der Krisenwährung dahin?

Beantworten kann der Artikel die Frage auch nicht, höchstens die Vermutung aufstellen, dass Gold zu populär ist. Auf die Idee bin ich aber auch schon gekommen (zu viel Spekulation in den Edelmetallen).

Interessanter ist jedoch die Frage: Gibt es eventuell eine andere Krisenwährung? Und die Antwort ist (überraschend): Agrarprodukte. Also Weizen. Mais, Schweinebäuche, Nackensteaks ;-) etc. pp. Die Korrelation zu den Aktienmärkten ist hier wesentlich niedriger, der Agrarmarkt funktioniert also als stabilisierendes Element.

Gibt es in Deutschland eigentlich ein kostengünstiges Produkt? Ich habe mal ein Zuckerzertifikat verfolgt und das hat durch üble Rollverluste bei einer Verdopplung des Zuckerpreises keine 30% zugelegt. *Das* kann's also nicht sein ...

Gold Loses Its Value as Selloff Protection (Seite 2)

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