US-Hypothekenkrise: Ein kurzes Update

US Hypothekenfinanzierer First Magnus pleite: Weiteres Institut insolvent. War einer der größeren.

Die EZB hat gestern wieder 40 Milliarden zusätzliche Liquidität in den Markt gegeben: EZB pumpt erneut Milliarden in den Finanzmarkt. Diesmal überraschend langfristig für 3 Monate. Die bisherigen Aktionen waren immer mit extrem kurzer Laufzeit (nur bis zum nächsten Handelstag).

Die SachenLB hat erstmalig die Investments im Subprime-Bereich genannt: Sachsen LB mit 3,5 Mrd. Euro in Subprime. Den möglichen Schaden von 500 Mio. hat man vor kurzem noch dementiert. Bei 3,5 Milliarden Schrott scheint mir dieses Dementi tendenziell zu optimistisch.

Auch die HSH Nordbank (Landesbank für Norddeutschland) ist investiert (oder besser involviert): Subprime-Krise trifft die HSH Nordbank. 1,8 Milliarden Euro stecken in Subprime-Krediten. Allerdings seien die unkritisch, die Ratings seien alle AA oder besser. Man wird sehen, was die Ratings taugen. In der Vergangenheit leider nichts.

Bank of America steigt beim kriselnden US-Immobilienfinazierer Countrywide ein: Bank of America hilft bei Countrywide aus. Eine Wandelanleihe im Volumen von 2 Milliarden Dollar. 7,5 % Zinsen, Umwandlung zu 18 Dollar je Countrywide-Aktien möglich. Countrywide-Aktie steigt etwa 20%.

Bei dieser Stützungsaktion kann man davon ausgehen, dass das politisch initiert und begleitet wurde. So wie in Deutschland bei der IKB-Stützungsaktion.

Lehman Brothers macht Subprime-Tochter dicht: Lehman shuts BNC Mortgage unit, cuts 1,200 jobs.

Ich schätze, dass von dieser Sorte Nachrichten werden noch einige kommen ...

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