US-Immobilienmarkt bleibt am Boden

Wenig überraschend kommen vom Immobilienmarkt in den USA weiterhin schlechte Nachrichten.

Die Zahl der Wohnungsverkäufe geht zurück, der Berg von unverkauften Wohnungen wächst weiter.

Home inventories rise to 16-year high

Der Immobilienmarkt ist riesig. Und wie ein riesengroßer Tanker braucht er lange, bis die Wende geschafft ist. Die kommt dann langsam, wenn die Zahl der neugebauten Häuser noch weiter zurück geht, während die Zahl der verkauften Häuser langsam wieder anzieht. Da sind wir noch nicht.

Ich schätze, wir haben vielleicht die Hälfte der Strecke hinter uns. Angesichts der Problematik auf der Finanzierungsseite (die ich immer als das eigentliche Problem gesehen habe und dabei noch viel zu optimistisch war) war die von vielen Analysten geäußerte Hoffnung auf eine milde Krise für mich völlig unverständlich.

Ich weise auch gerne nochmal auf die Grafik mit den jetzt noch kommenden Zinsanpassungen bei den variabel verzinsten Hypotheken hin: The Forgotten Resets. Wir sind jetzt vier Monate (sprich vier Balken) weiter, aber der höchste Punkt ist noch nicht hinter uns. Es werden noch jede Menge Immobilienbesitzer die Grätsche machen und es werden noch viele weitere Immobilien auf den Markt kommen. Dass das nicht gut für die Preise und die Stimmung ist, muss ich wohl nicht anmerken.

Update:

Noch zwei Links:

Zum ersten Mal seit 1950 wird der mittlere Hauspreis in den USA dieses Jahr sinken: Drop Foreseen in Median Price of U.S. Homes.

Zwangsvollstreckungen im Juli plus 9% gegenüber Juni und fast verdoppelt gegenüber dem Vorjahr: July Foreclosures Up 9 Percent From June

Update (28.8):

Case Shiller Hauspreisindex sinkt um 3,2% im Jahresvergleich, so stark wie nie zuvor: Home prices fall record 3.2% nationally

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