Erneut Desasterzahlen vom US-Häusermarkt

Der Abwärtstrend ist immer noch im vollen Gange, es sieht nach dem Septemberzahlen eher nach einer Beschleunigung aus als nach einer langsamen Stabilisierung ...

Alle Zahlen sind dick negativ.

Verkaufszahlen im Vormonatsvergleich: -8%, im Jahresvergleich: -19,1%.

Die einzige Zahl, die nicht ganz so schlimm ist: Die Zahl der unverkauften Häuser stieg nur leicht um 0,4%. Da diese Zahlen aber üblicherweise gegen den Monatsumsatz gerechnet werden (wie lange dauert es, bis bei den aktuellen Verkaufszahlen das "Lager" abgetragen ist), ist diese auch nicht positiv: Diese Dauer ist auf 10,5 Monate gestiegen, was einem Achtjahreshoch entspricht.

Analysiert man nur die Einfamilienhäuser, sieht es auch nicht besser aus. Hier beträgt das Lager 10,2 Monate, was einem Zwanzigjahreshoch entspricht.

Die Preise fallen auf breiter Front in allen Regionen.

Die Zahlen sind schwächer als erwartet. Es kann aber gut sein, dass der September durch den Höhepunkt der Finanzmarktkrise negativ überzeichnet war. Die nächsten (Monats-)Zahlen könnten eine leichte Erholung signalisieren. Der Jahresvergleich ist sowieso der aussagekräftigere und der dürfte noch für einige im Minusbereich bleiben ....

Home sales crater on credit squeeze

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