Goldman Sachs Chefökonom: Rezessionswahrscheinlichkeit bei 33%

Die FAZ hat ein interessantes Interview mit Jim O'Neill, dem Chefvolkswirt von Goldman Sachs. Logischerweise wird das hier verlinkt, allein die Erwähnung des Worts "Rezessionswahrscheinlichkeit" reicht schon aus ;-)

Interessant, dass er denkt, dass der Export die US-Konjunktur retten kann. Angeblich macht doch der US-Verbraucher mehr als zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus. Aber als Achillesferse meiner Rezessionswette habe ich den durch den schwachen Dollar getriebenen Export auch schon mal bezeichnet. Dass in der Presse noch oft auf das Zwillingsdefizit hingewiesen wird, beschreibt die Lage nicht mehr richtig. Zwar gibt es das Defizit noch, nur wird es halt deutlich besser.

Das Interview hat noch ein paar andere spannende Gedanken, u.a. die Warnung vor zu viel Vertrauen in den weiter steigenden Euro. Denn laut O'Neill sind die Europäer wachsam und werden einen weiter schwachen Dollar nicht wehrlos hinnehmen. Der Euro könnte also (gewollt) unter Druck kommen.

Optimistisch ist O'Neill für das B in BRIC (Brasilien), während er das IC (Indien, China) teuer findet.

„Ich würde nicht gegen den Dollar wetten“.

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