TUB: US-Immobilienpreise zeigen keinen Abwärtstrend. WTF?

Das sagt der (meiner Meinung nach) beste Preisindex für US-Immobilien:

Home prices drop 4.4% in past year, Case-Shiller says

4,4% Minus in den letzten 12 Monaten. Und es geht sauber jeden Monat ein Stückchen weiter nach unten, aktuell sogar noch leicht beschleunigt.

Und wie schrieb Trinkaus & Burkhardt in "Der Markt heute" noch heute morgen:

"Im September bekam ein Verkäufer eines bestehenden Einfamilienhauses 5,7 % weniger als noch vor einem Jahr (Medianpreis). Seit rund einem Jahr schwankt dieser Medianpreis um den Wert von 220.000 USD (+/- 10.000 USD); ein Abwärtstrend lässt sich dabei bislang nicht feststellen"


Tschuldigung, aber um am US-Immobilienmarkt keinen Abwärtstrend zu sehen, muss man schon blind sind. Wer den Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage und dem Einfluss auf die Preise verstanden hat, kann doch nicht ernsthaft glauben, dass wir bei dem aktuellen Nachfrageeinbruch um fast 20% (Erneut Desasterzahlen vom US-Häusermarkt) nicht auch einen spürbaren Preisrückgang bekommen werden. Oder besser gesagt schon sehen, wenn man eine vernünftige Statistik heranzieht.

Update (31.10.07):

Um mal die pessimistische Variante zu bringen:

Big Picture: Can Housing Be "Rescued?"

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