US-Konjunkturüberblick

a) Frühindikatoren +0,3%, was aber durch eine Abwärtskorrektur der Vormonatszahlen um 0,2 auf minus 0,8% fast neutralisiert wird. Nach dem kräftigen Einbruch im September wurde tendenziell mit einer Erholung gerechnet, zusammen mit der Abwärtskorrektur waren die Zahlen aber eher enttäuschend. Der Indexstand ist jetzt genau so hoch wie im März. Marketwatch meint, dass die Zahlen weiterhin Wachstum anzeigen, ich frage mich allerdings, wie der Index Wachstum anzeigen soll, wenn er nicht mehr steigt ...

Interessant übrigens auch, dass die finanzmarktabhängigen Indikatoren (Geldmenge M2 (35% Indexgewicht), Aktienkurse) die sind, die am stärksten zum Plus beitragen. Der Rest ist wenig beeindruckend.

U.S. leading indicators rise 0.3% in September oder direkt beim Conference Board Global Business Cycle Indicators, 18.10. 2007

Die zweite (relativ) wichtige Zahl waren die Neuanträge zur Arbeitslosigkeit, die diese Woche kräftig um 28.000 auf 337.000 gestiegen sind. Die wöchentlichen Zahlen sollte man nicht überbewerten, da sie stark schwanken. Der Arbeitsmarkt zeigt trotzdem eine leichte, aber (noch?) nicht dramatische Schwäche an. Was allerdings eine Verschlechterung gegenüber dem Stand vor zwei Wochen darstellt.


Jobless claims rise to seven-week high of 337,000

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