Die Linken und Wirtschaftstheorie: Zwei Welten prallen aufeinander

Ich finde den Artikel aus der Zeit leider nicht online, aber die Argumentation war sinngemäß so:

Vor zwei Jahren haben die linken Flügel aller Parteien (gut, vielleicht außer bei der FDP) die Ankurbelung der Wirtschaft über Schulden gefordert. Die Theorie dahinter ist die von Keynes: In schlechten Zeiten solle der Staat über Schulden die Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Wenn dann gute Zeiten kommen, soll der Staat dann sparen und die Schulden zurückzahlen. Jetzt haben wir gute Zeiten und was fordern die linken Flügel aller Parteien? Soziale Wohltaten wie ein längeres Arbeitslosengeld für ältere Arbeitgeber.

Merke: Die Politiker, die in der Krise mit dem Verweis auf Keynes die Ankurbelung der Wirtschaft fordern, sind die selben, die im Aufschwung die Verteilung der Steuermehreinnahmen an die Bevölkerung verlangen.

Kurz: Die wollen eigentlich immer nur über Geldausgabe-Wohltaten ihre nächste Wiederwahl sichern. Mit einer konsistenten Wirtschaftstheorie hat deren populistisches Gelaber nichts zu tun.

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