Auch Europa droht eine Immobilienkrise

Und das nicht nur bei Einzelheimen, sondern auch bei Gewerbeimmobilien.

In London sind dieses Jahr Bürogebäude mit einer Nettomietrendite von knapp 4% auf den Markt gekommen und verkauft worden. Keine Ahnung, wer sowas zu solchen Konditionen kauft, denn rechnen kann sich das nicht. Außer man geht von ewig weiter steigenden Preisen aus.

Der Fondsspezialist Loipfinger geht davon aus, dass auch einige deutsche (sowohl geschlossene wie offene) Fonds abwerten müssen.

Die Krise erreicht das alte Europa

Und auch der Immobilienmarkt für Eigenheime wackelt, in einigen Staaten weniger, in anderen mehr.

Europas Betonblasen

Das ist aber für Leser dieses Blogs nichts Neues. Dass insbesondere Spanien mit 95% variabel verzinsten Hypotheken sehr kritisch ist, schrieb ich bereits einige Male. Und in Großbritannien sieht es nicht viel besser aus. In beiden Fällen sind die (enormen) Preissteigerungen nicht der wirkliche Auslöser, sondern die Finanzierungen an Leute, die es sich schlicht nicht leisten konnten und auf immer weiter steigende Preise gesetzt haben.
(siehe hier Immobilienkrise: Die Lage in Spanien oder hier Se vende - Die Welle schwappt nach Europa oder hier Subprime - Und wie sieht's in Europa aus? oder ...)

Update (21.12.07):

The Big Picture: Coming Soon: Commercial Real Estate Crash

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