Tjatja, die Inflation ...

"Doch wo sollte die Inflation überhaupt herkommen? Die Geldmenge MZM ist seit Mitte der 90er doch um kaum mehr als 80 Prozentpunkte schneller gestiegen als das nominale BIP! Der handelsgewichtete Dollar hat seit Anfang 2002 gerade mal ein Viertel verloren! Und bei einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent müssen die Kapazitätsreserven auf der Angebotsseite sicher noch enorm sein!

Nein, die Fed sollte sich keineswegs davon aus der Ruhe bringen lassen, dass die Erzeugerpreise für Fertiggüter mittlerweile um 7,2 Prozent über dem Vorjahr liegen und die für Konsumgüter gar um 9,1 Prozent. Denn auf den Vor- und Zwischenstufen der Produktion steigen die Preise ja nur um 22,4 respektive 8,1 Prozent, womit eine baldige Entspannung als ausgemacht gelten kann. "


Der Teil, in dem der Leser erklärt wird, dass die steigenden Produzentenpreise garantiert nicht zu mehr Inflation für den Verbraucher führen, ist auch toll. Weil das ja geradezu perfekt zu weiter wachsenden Gewinnen führt. Die Unternehmen sind nämlich Copperfields: Die zahlen zwar für den gesamten Einkauf mehr als vorher, geben davon nichts an den Verbraucher weiter und steigern gleichzeitig noch die Marge.

Geiler Artikel, unbedingt lesen.

Die Illusion von der Inflation

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