US Konsumenten konsumieren weiter (auf Pump)

Hmmm, ist das jetzt eine gute Nachricht?

Es ist zwar gut für die Wirtschaft, die bei einem zurückhaltendem Konsum ziemlich sicher in die Rezession rutschen würde. Aber wie nachhaltig es ist, wenn die Sparquote im November schon wieder negativ war, wird man sehen. Die "Sparrate" betrug übrigens minus 0,5%.

Von Sparen kann da eigentlich nicht die Rede sein und es schon verwunderlich, wie der US-Verbraucher weiter shoppt und gleichzeitig um ihn herum alles in einem Schuldensumpf aus Hypotheken-, Kreditkarten- und Verbraucherkrediten versinkt.

Auf den ersten Blick sehen die Einkommen ebenfalls gut aus (leichte Steigerung), allerdings sind diese bereinigt um Inflation und Steuern gesunken.

Und die Steigerung der Verbraucherpreise kam mit +0,2% ein Zehntel unter den Erwartungen (positiv), die Jahresrate stieg aber auf 2,2% (negativ).

Die Zahlen heute ergeben ein gemischtes Bild, ein klassisches "Ja, aber". Immerhin ist das Bild heute besser als das durchweg trübe Bild, das die Zahlen der letzten Wochen zeichneten.

Consumers outspend incomes in November

Update (15:36):

Die Sparrate war übrigens im Jahresverlauf 2007 positiv. Nicht dass die Formulierung oben zu negativ klingt.

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