Das Problem der USA ist: Kein Sparen - Nur Kredit

Sag ich ja schon immer. Ohne Gürtel enger schnallen geht da nix.

Bei drei Prozent Inflation kann auch der Dollar nicht einfach weiter abgewertet werden. Und/oder die Notenpresse angeworfen werden. Diese Zwickmühle ist immer noch da.

Da steckt sehr viel Wahres in den Aussagen von Stephen Roach, auch wenn er Perma-Bär ist.

Im Endeffekt basieren alle gloablen Ungleichgewichte darauf, dass der US-Verbraucher (und eingeschränkt auch die US-Firmen) auf Pump leben. Die Waren kommen aus dem Ausland und dummerweise der Kredit gleich mit. Nur dadurch wurde das Problem so schlimm: Das Ausland kann den Hebel nicht umlegen. Ansonsten zerstört man sich den eigenen Exportmarkt USA. Also gibt man den USA lieber weiterhin den Kredit (sprich kauft Dollar und US-Staatsanleihen) und die USA konsumieren lustig weiter.

Ähnliche Modelle kannte man ja schon im Kleinen. Die sind allerdings auch immer geplatzt. Nun haben wir das Ganze in globalem Maßstab. Das geht länger gut, ich befürchte nur, dass es beim Platzen einen üblen, weltweit nicht zu überhörenden Knall geben wird.

Stephen Roach: America’s inflated asset prices have to fall

Update (14.1.07):

Einen weiteren Blick findet man hier: Big Picture: Consumer Debt & Spending

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