Ein Blick auf den Immobilienmarkt in Großbritannien

Sehr schöner Artikel bei Telepolis, der die Situation in Großbritannien zusammenfasst.

Dort hat übrigens ein Immobilienfonds dichtgemacht, wie vor gut 2 Jahren hier in Deutschland auch (z.B. der Grundbesitz Invest). Das habe ich allerdings für eine kleine Spekulation genutzt und den Fonds an der Fondsbörse Hamburg gekauft (weil der Kurs dort etwa 10% unter dem letzten Rücknahmewert des Fonds lag). Nach ein paar Wochen war die Neubewertung der Immobilien abgeschlossen und es gab entgegen der panischen Erwartungen sogar eine Aufwertung der Immobilien. Das waren 15% mit einem Immobilienfonds in 3 Monaten. Das nenne ich gutes Rendite-Risiko-Verhältnis ...

Aber zurück zum Thema: Großbritannien steht auf der Liste der von einer Immobilienkrise gefährdeten Länder ganz weit oben. Einziger Konkurrent in Europa ist Spanien. Der Artikel beschreibt sehr schön wie sich das Rad der Spekulation immer weiter dreht, wie die Hypotheken immer leichtfertiger vergeben werden und wie aus diesen Spekulationen eine Reichtumsillusion entsteht, die die Leute dann immer weiter auf Pump konsumieren lässt. Bis die Preise für Immobilien irgendwann so hoch sind, dass das Top erreicht ist und die Preise wieder zurückgehen (nein, auch wenn's oft behauptet wird: Preise stagnieren nicht am Ende einer solchen Entwicklung nicht. Sie schießen vorher immer zu weit nach oben und das wird dann immer durch sinkende Preise korrigiert (und nicht durch Preise, die eine längere Zeit stagnieren)),

Am Ende steht dann wie in den USA in den Bilanzen nicht weniger Immobilienbesitzer: "Negatives Eigenkapital", sprich: Überschuldet.

Telepolis: "Negatives Eigenkapital"

0 Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für Deinen Kommentar.

Related Posts with Thumbnails

egghats Amazonstore