Musterdepot: HypoVereinsBank - Morgen wird's spannend

Morgen gibt es in erster Instanz ein Urteil zum Verkauf der ehemaligen HypoVereinsBank-Tochter Bank Austria an den Großaktionär Unicredit.

Die 12,5 Milliarden Euro Kaufpreis sollen nicht dem wahren Wert der Bank Austria entsprochen haben, die Unicredit hätte sich also auf Kosten der HypoVereinsBank bereichert. Die Hauptversammlung bei der HVB hat einen Sonderprüfer berufen, Helmut Krenek, der (historisch einmalig) in alle relenvanten Unterlagen Einblick nehmen darf.

"Sollte der Vorsitzende Richter Helmut Krenek Heidels Argumentation folgen, wäre das Geschäft nichtig - auch wenn das Landgericht nur die erste Instanz ist. Dann drohen Europas drittgrößter Bankengruppe Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe. Dann könnte es Kleinaktionären erstmals in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gelingen, mit ihren Klagen einen großen Deal aufzuschnüren. Und die Chancen, dass es so weit kommt, stehen nicht schlecht."


Vor allem interessant: Das Abfindungangebot liegt bei 38,26, das Risiko bei dieser Spekulation ist also eng begrenzt.

Der FTD Artikel ist ein Dreiseiter, den ich jedem ans Herzen legen kann. Er fasst die Situation sehr gut zusammen:

FTD: Dossier : Kläger des verlorenen Schatzes

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