US-Frühindikatoren runter, Vertrauen rauf

Das Verbrauchervertrauen, gemessen von der University of Michigan, ist von 75,5 von 80,5 gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang. Es stiegen sowohl die Werte für die aktuelle wie auch die zukünftige Lage.

Das Verbrauchervertrauen scheint also nicht widerstandslos in den Keller zu rutschen. Der weiterhin relative stabile Arbeitsmarkt (zumindest zeigten das die Zahlen von gestern an) wird wohl dazu beigetragen haben. Die Erholung kommt allerdings von extrem niedrigem Niveau aus und auch der absolute Werte zeigt immer noch schlechte Stimmung an.

Marketwatch: Consumer sentiment improves in January

Die Leading Indicators für den Dezember gingen weiter leicht runter. Im Vergleich zum Vormonat um 0,2%. Das ist der dritte Rückgang in Folge. Auf Halbjahressicht ing der Index um 0,8% zurück, auf Jahressicht um 1,4%. Das zeigt weiterhin eine schwache Wirtschaftsentwicklung an, die Frage ist nur *wie* schwach.

Der "gleichlaufende" Indikator hat sich übrigens um 0,7% erholt und zeigt damit ebenfalls (siehe oben) keine komplett zusammencrashende Wirtschaft an.

Marketwatch: U.S. leading indicators point to slow growth ahead

oder direkt von der Quelle:

Conference Board: Leading Indicator for Dec. 2007

1 Kommentar :

  1. Weihnachten, das neue Jahr, man nimmt sich gute Dinge vor und hofft das Beste.
    Ausserdem wird Amerika ja jetzt Exportnation, Boeing hat Rekordaufträge (Dreamliner kommt später ROFL)) es gibt einen Scheck vom Finanzamt und evtl. hat man auch einfach den Anteil Frauen vergrössert, die zum Verbrauchervertrauen beitragen.

    Happy New Year!

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