Zertifikate: Wenn es drauf ankommt, geht nix ...

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Anmerkung: Ich hole den Artikel nochmal nach vorne, weil er in der hektischen letzten Woche u.U. untergegangen ist. Angesichts der Illiquidität des Markts in hektischen Zeiten, sollte man sich mehr als einmal überlegen, ob man darin sein Geld investiert ...
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Im Zertifikatehandel sind seit Anfang der Woche teilweise bis komplette Ausfälle eher die Regel als die Ausnahme. Die Liste der laut FTD betroffenen Emittenten liest sich wie ein Who is Who der Branche: Citigroup, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Merrill Lynch, BNP Paribas, der Landesbank Baden-Württemberg, UBS und Sal. Oppenheim. Und das auch unabhängig voneinander sowohl im Direkthandel, an der EUWAX und auf Scoach (Frankfurt).

Tolle Sache, wenn man dem Verfall seines Vermögens zuschauen muss ohne eine Chance zu bekommen, die Papiere zu verkaufen.

Man darf nie vergessen, dass Zertifikate immer ein Bonitätsrisiko haben (jaja, auch bei der Citibank, die waren mal AAA, aber sind das wie alle anderen Emittenten nicht mehr). Und auch der Handel und damit die Liquidität hängen an den Emittenten. Stellen die keine verlässlichen Kurse, wird man das Zeuch nicht mehr verlässlich los. Und das ist an so Tagen wie Montag und Dienstag tödlich. Und leider sind diese Ausfälle an hektischen Tagen scheinbar üblich und auch an normalen Tagen gar nicht so selten.

FTD: Crash überfordert Zertifikatehandel

Update (29.1.07)

Auch die FAZ berichtet jetzt über die skandalösen Aufälle im Zertifikate- und Optionsscheinhandel in hektischen Zeiten.

Anleger bleiben auf Zertifikaten sitzen

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