US-Immobilienpreise sinken noch weitere 10% ...

... sagen die Futures-Märkte, an denen man den Case-Shiller-Immobilienpreisindex handeln kann.

Danach gehen die Preise noch bis in den Herbst hinein weiter nach unten und zwar um weitere 10%. Nach den 8,9%, die bisher schon zu verzeichnen waren, kommen wir dann auf fast 20% Minus.

Das dürfte die Zahl der Haushalte, die überschuldet sind (aktuell 10,3% der US-Haushalte), noch deutlich steigern.

Man muss die Zahlen mit der gebotenen Vorsicht betrachten, denn schließlich spiegeln auch Futuresmärkte nur Erwartungen wider und sind nicht die magische Kristallkugel, mit der man in die Zukunft schauen kann. Außerdem sind gerade die Kontrakte auf den Case-Shiller-Index ziemlich illiquide und spiegeln deshalb möglicherweise nicht einmal die Erwartungen richtig wider ...

Marketwatch: In housing futures market, traders bet on declines

Kommentare :

  1. "Because all asset hyperinflations revert to the mean, we can expect housing prices to decline roughly 38 percent from their peak as they return to something closer to the historical rate of monetary inflation. If the rate of decline stabilizes at between 6 and 7 percent each year, the correction has about six years to go before things stabilize [...]"

    The next bubble: Priming the markets for tomorrow's big crash

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  2. Ich glaube nicht, dass wir absolut ein Minus von 40% sehen werden. Inflationsbereinigt vielleicht schon. Man muss immer bedenken, dass wir seit dem Hoch Mitte 2006 schon über 10% verloren haben und gleichzeitig schon 6% Inflation hatten.

    Ich glaube, dass die Abwärtsbewegung noch dieses Jahr langsamer werden wird und bereits dieses Jahr kein weiteres Minus von 9% dazukommt (allerdings wohl auch nicht viel weniger). 2009 wird das Minus deutlich schrumpfen, vielleicht wird es sogar schon wieder ein kleines Plus.

    Trotzdem werden wir bei meiner (im Vergleich optimistischen) Prognose 20% Preisverfall haben und über die Zeit 10% Inflation. Kaufkraftbereinigt also ein Minus von 30%.

    Im Endeffekt inflationiert man das Problem weg. Wie so viele anderen Schuldenprobleme auch (und so, wie man es schon immer gemacht).

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